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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Manager als Vorbild für Nachhaltigkeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wenn Menschen sich für umweltfreundliches Verhalten entscheiden, liegen bestimmte Anreize und Muster zugrunde, sagt Stefanie Engel. Die Umweltökonomin an der Uni Osnabrück rät gerade Führungskräften in Unternehmen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Denn Menschen, so Engel, schauten Verhalten voneinander ab. Engel sprach auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim vor Vertretern regionaler Unternehmen über wirtschaftliche Anreize zu umweltfreundlichem Verhalten. Anreize führten zwar eher zu Verhaltensänderungen als Verbote und Regeln, sie seien aber ein zweischneidiges Schwert. Demnach verfehlen Anreize ihre Adressaten dann, wenn sie zu weit an deren persönlichen Vorlieben vorbeigehen.
Die Wissenschaftlerin betonte, wer wirtschaftliche Anreize zu Verhaltensänderungen setzen wolle, müsse stets die persönlichen Vorlieben seiner Adressaten berücksichtigen. Zweiter wichtiger Einflussfaktor sei das Verhalten anderer. Engel beschrieb ein Experiment in einem Mehrparteienhaus. Es zeigte, dass sich alle Mieter beim Verbrauch von Heizenergie am Verbrauchsdurchschnitt des Hauses ausrichteten. Wer mehr verbraucht hatte, verbrauchte nun weniger und umgekehrt. Die Professorin mahnte ihre Zuhörer, die Macht des eigenen Beispiels nicht zu unterschätzen. Als Führungskräfte der Wirtschaft seien sie besonders sichtbar. Ihr Verhalten diene anderen als Orientierung. Engel forderte die Unternehmensvertreter deshalb auf, in puncto Umweltfreundlichkeit und Ressourcenschutz mit gutem Beispiel voranzugehen.

Bildtext:

Stefanie Engel, Professorin am Institut für Umweltsystemforschung, Uni Osnabrück. Foto: Michael Gründel
Autor:
Christian Schaudwet


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