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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrücker Jungimker beste Schülerfirma
Zwischenüberschrift:
Gymnasium "In der Wüste" siegt bei bundesweitem Wettbewerb
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Seit sechs Jahren betätigen sich junge Leute des Osnabrücker Gymnasiums " In der Wüste" als Imker. Aus der anfänglichen AG ist längst eine Schülerfirma geworden, die jetzt bei einem bundesweiten Wettbewerb den ersten Platz belegt hat.

Die Schülerinnen und Schüler konnten zunächst bei einer Online-Abstimmung punkten und überzeugten anschließend mit ihrem Geschäftsmodell auch eine Jury. Das Projekt " Bienen in der Wüste" (BidW) gewann den diesjährigen Bundes-Schülerfirmen-Contest, der mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie seit 2010 von der Müller-Medien GmbH ausgeschrieben wird. Die Preisverleihung fand in Berlin statt.

Nicht nur die innovative Idee und die kreative Umsetzung kamen bei den Juroren an, sondern auch die Professionalität und die Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Positiv fiel auch die Patenschaft von " Bienen in der Wüste" mit der Father Agnel School in Bhopal (Indien) auf, wo die Schülerfirma die Ausbildung von Nachwuchsimkern fördert. Das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro wollen die Schüler an die Indienhilfe für das " Projekt gegen Armut" spenden.

Auch der Verkauf der Produkte kommt der Partnerschule zugute. Von jedem Glas Honig ist ein Euro für die Indienhilfe bestimmt. Zum letzen Mal in diesem Jahr werden der Wüstenhonig und weitere Produkte der BidW auf dem Adventsbasar am Freitag, 27. November, von 16 bis 19 Uhr angeboten.

Im Wettbewerb erhielt den mit 1500 Euro dotierten zweiten Platz die Schülerfirma " Ecological Revolutionary Company" des Landschulheims Schloss Heessen in Hamm, die eine professionelle Energieberatung inklusive Gebäudethermografie, Leuchtmittelberatung und Beratung für elektronische Geräte anbietet.

Den dritten Platz, dotiert mit 1000 Euro, belegte die Schülerfirma " MercaLira" des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in Berlin, die unter anderem mit ihrem Geschäftskonzept punktet und zeigt, dass soziale Tätigkeiten durchaus profitabel sein können. " MercaLira" erledigt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Berlin-Lichtenrade Einkäufe und bringt sie direkt zu den Kunden.

Michael Oschmann, Initiator des Wettbewerbs, und Iris Gleicke, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, überreichten gemeinsam die Preise. Staatssekretärin Gleicke: " Ich bin beeindruckt von der Tatkraft und Professionalität, die beim Bundes-Schülerfirmen-Contest zum Ausdruck kommen. Die Jugendlichen haben mit ihren Ideen überzeugt und im Team innovative, kreative und nachhaltige Projekte umgesetzt. Ganz klar: Da wächst eine neue Gründergeneration heran. Ich bin davon überzeugt, dass die heutigen Auszeichnungen ein weiterer Ansporn dafür sind, die im Wettbewerb unter Beweis gestellten unternehmerischen Talente weiterzuentwickeln."

Die Auswahl der Preisträger erfolgte unter allen Teilnehmern des Wettbewerbs, aus denen mittels öffentlichem Online-Voting zunächst die beliebtesten 20 Schülerfirmen bestimmt wurden. Aus den 20 Bewerbern mit den meisten Stimmen wählte eine Fachjury aus Sponsoren und Vorjahresgewinnern die zehn Finalisten aus, die zur Preisverleihung ins Bundeswirtschaftsministerium nach Berlin eingeladen wurden.

Bildtext:

Fleißig wie die Bienen sind auch die Schüler des Gymnasiums " In der Wüste", die sich seit Jahren als Imker bestätigen. Aus der AG ist eine Firma geworden, die jetzt ausgezeichnet wurde.

Foto:

dpa

Kommentartext:

Der Bundes-Scülerfirmen-Contest wurde 2010 von der Unternehmensfamilie Müller-Medien ins Leben gerufen, um den deutschen Unternehmernachwuchs zu fördern und Jugendliche zu motivieren, sich bereits während der Schulzeit unternehmerisch zu betätigen. Teilnehmen können alle Scülerfirmen in Deutschland. Wleche Schulart die Schülerinnen und Schüler besuchen, spielt keine Rolle.
Autor:
pm


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