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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein breiteres Angebot als viele denken
Zwischenüberschrift:
Gemeinsamer Infotag von Osnabrücker Universität und Hochschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die rund 280 Studiengänge an Hochschule und Universität Osnabrück sind gestern auf dem jährlich stattfindenden Hochschulinformationstag vorgestellt worden. Rund 6000 Schüler und Studieninteressierte aus Stadt und Landkreis aber auch aus anderen Regionen tummelten sich an den Hochschulstandorten in der Innenstadt und am Westerberg.
" Das Abitur ist eine anstrengende Zeit. Aber es lohnt sich, Abi zu machen, denn es lohnt sich zu studieren." Mit diesen Worten begrüßte Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück, die potenziellen Studenten in der Aula des Osnabrücker Schlosses. Er selbst habe Einblick in die Studienbedingungen anderer Staaten erhalten, wo die jeweilige Universität die Studenten regelrecht an die Hand nimmt und in allen Bereichen rundum umsorgt. Ein Studium in Deutschland hingegen berge viele Freiheiten in der Gestaltung des eigenen Lebens und Studiums angefangen bei der freien Wohnungswahl –, die gerade hier den Schritt in die akademische Ausbildung erstrebenswert machten, sagte Lücke weiter.
Mit rund 25 000 Studenten an Uni und Hochschule plus weiteren in Lingen sei Osnabrück ein großer Hochschulstandort. " Und uns ist es wichtig, dass wir das auch bleiben", betonte Lücke.
Die Möglichkeiten und Vorzüge der Friedensstadt als Studienstandort verdeutlichten Hochschule und Universität gemeinsam in rund 200 Vorträgen, Laborführungen und Informationsveranstaltungen. Neben klassischen Infoständen der einzelnen Fachschaften von Psychologie bis hin zur Geografie oder Wirtschaftswissenschaften –, dem Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta), Uni- und Hochschulsport, Studentenwerk oder dem International Office präsentierten sich die einzelnen Studiengänge an ihren jeweiligen Standorten. Wie in den Vorjahren unterlag die Gesamtorganisation der Zentralen Studienberatung Osnabrück.
Dabei informierten die Osnabrücker Hochschulen nicht nur über die etablierten Studienfächer aus den Bereichen Gesundheit und Soziales, Sport, Kunst, Lehramt sowie Rechts-, Wirtschafts-, Ingenieur-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften, sondern auch über etwas exotischere Berufsqualifikationen mit Vorreiter-Charakter. Etwa das duale Studium der Physiotherapie an der Hochschule, aus dem in diesem Jahr 15 Studenten mit dem Staatsexamen als Pioniere hervorgegangen sind. Lehrveranstaltungen in naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächern bietet der Studiengang Kosmetologie an der Universität an, der bundesweit einmalig ist. Hier lernen Studenten unter anderem über die Zusammensetzung von Kosmetika oder die Verträglichkeit von Pflegemitteln.
Und was meinten die Besucher des Hochschulinformationstages? Nicht nur aus Stadt und Landkreis Osnabrück kamen die Schüler, sondern auch von weiter her. Kevin aus Bielefeld etwa hat sich bereits bei der Polizei beworben, wenn das nichts wird, möchte er Soziale Arbeit studieren. Osnabrück schließt er als Studienstandort nicht aus, auch wenn er die Stadt als Studienstandort nicht unbedingt präsent hatte: " Ich war schon in Osnabrück, von der Universität hatte ich bislang aber noch nicht viel gehört". Auch Beira kommt aus Bielefeld und strebt ein Studium der Theaterpädagogik an. Sie nutzte die Gelegenheit, um sich zu informieren. Osnabrück komme für sie aber nicht infrage, denn für ihr Studium möchte sie ins Ausland, am liebsten nach Spanien.
Keine Campus-Uni
Die Abiturientinnen Lara, Laura und Paulina haben noch keinen festen Entschluss gefasst, Tendenzen für die Studienwahl sind aber bereits vorhanden. Lara legt den Fokus auf Psychologie, Laura hingegen auf den künstlerischen Bereich, insbesondere auf die Fotografie. Paulina ist gestern direkt die dezentrale Lage der Universität aufgefallen, Osnabrück habe keine klassische Campus-Uni, stellte sie fest. Dennoch sieht sie darin kein Ausschlusskriterium und gerade das Schlossgebäude bewertete sie als sehr positiv.

Bildtext:

Präsentieren und Informieren hieß es für die rund 280 Studiengänge von Hochschule und Universität Osnabrück beim Hochschulinformationstag. Schülern und anderen Studieninteressierten boten beide Standorte zahlreiche Möglichkeiten, sich für eine spätere Studienwahl zu orientieren. Fotos: Swaantje Hehmann

Bei der Orientierung halfen den Gästen auffällig gekleidete Lotsen.
Autor:
dah


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