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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück begrüßt neue Bürger im Rathaus
Zwischenüberschrift:
Neuankömmlinge aus der ganzen Welt – Von den USA über China bis Sri Lanka
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit einer kleinen Feier im Friedenssaal des Rathauses hat die Stadt Osnabrück ihre Neubürger willkommen geheißen. Zu Gast waren auch die Integrationslotsen, die den Migranten das Einleben in der Stadt erleichtern sollen.

Mit der Anrede " Liebe Ehrengäste" begrüßte Bürgermeisterin Birgit Strangmann (Grüne) die Menschen, die aus allen Teilen der Welt nach Deutschland kommen und nun Bürger der Stadt Osnabrück sind. Laut Strangmann kommen sie unter anderem aus Polen, Thailand, Sri Lanka, China oder den USA. " Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie sich in Osnabrück willkommen fühlen", sagte Strangmann und betonte, dass die Stadt vor allem darum bemüht sei, den Kindern den Rücken zu stärken. " Für ein selbstbestimmtes Leben."

Für eine gelungene Integration, so Strangmann, seien viele verschiedene Bereiche von Bedeutung. " Bildung und Kultur sind wichtig, es zählt aber auch der Sport." Sie forderte die neuen Bürger außerdem auf, an politischen Diskussionen teilzunehmen. " Ich bitte Sie um Verständnis, wenn anfänglich nicht alles klappt."

Zurzeit leben in Osnabrück über 900 Flüchtlinge, und jeden Tag kommen neue hinzu. Die Begrüßung der Neubürger diente auch dazu, sie mit den Vertretern von Wohlfahrtsorganisationen wie Diakonie, Caritas oder Awo ins Gespräch zu bringen. Schließlich stellten sich auch die Integrationslotsen vor, die sich ehrenamtlich darum kümmern, die Eingewöhnung in Osnabrück zu erleichtern.

Zu den Lotsen gehört auch Frank Hohmann, der im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, dass er dieses Ehrenamt vor einigen Monaten übernommen habe. " Mich haben diese sich wiederholenden Pegida-Veranstaltungen wahnsinnig gestört. Ich war es leid, mir das anzuhören, und wollte etwas tun."

Bislang kümmert sich Hohmann vor allem um ein kulturelles Angebot für die Neubürger. " Ich organisiere Veranstaltungen und versuche, Museen zu finden, die kostenlose Führungen für eine bestimmte Zahl von Flüchtlingen anbieten." Außerdem gibt Frank Hohmann, der von Beruf Soft ware-Entwickler ist, Deutsch unterricht im Flüchtlingshaus am Natruper Holz. " Ich habe zwar auch schon mal an der Uni Veranstaltungen angeboten aber Deutschunterricht für Menschen, von denen einige die lateinische Schrift noch nie gesehen haben, ist schon nicht ganz einfach."

Seine bisherigen Erfahrungen sind insgesamt sehr positiv: " Ich habe bislang nur Menschen kennengelernt, die für alles sehr dankbar waren."

Bildtext:

Die neuen Bürger der Stadt Osnabrück wurden im Friedenssaal des Rathauses empfangen. Foto: Egmont Seiler
Autor:
Hendrik Steinkuhl


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