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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wer zwei Plätze belegt, zahlt 15 Euro mehr
Zwischenüberschrift:
Wenn die Autos immer breiter werden – Problem in alten Parkhäusern
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Blockiert ein Autofahrer in einem Osnabrücker OPG-Parkhaus zwei Stellplätze mit seinem Gefährt, bekommt er womöglich eine Rechnung. Sonderlich oft kam das in diesem Jahr aber nicht vor. Hinzu kommt: Oftmals geht es im Parkhaus schlichtweg eng zu.

Im laufenden Jahr erhielt lediglich ein Autofahrer eine Rechnung über den Tagessatz für das Falschparken in einem der OPG-Parkhäuser, nachdem dieser zwei Stellplätze blockiert hatte. Kostenpunkt: ein Tagessatz im Parkhaus in Höhe von 15 Euro. " Wir werden ja erst tätig, wenn wir einen Hinweis kriegen oder wenn es Mitarbeitern auffällt", heißt es vonseiten der OPG auf Anfrage unserer Redaktion. " Wir machen uns nicht gezielt auf die Suche." Andere Parkhausbetreiber würden das zur Verbesserung ihrer Einnahmen durchaus tun, " aber wir wollen die Kunden nicht verärgern".

Hintergrund: Vor etwas mehr als einem Jahr hatte OPG-GeschäftsführerKarl-Heinz Ellinghaus unserer Redaktion gesagt, das Blockieren zweier Parkplätze habe zugenommen, damit die Autos bloß keine Delle vom Nachbarauto bekommen. Das sei zur " Unsitte" geworden, hatte sich Ellinghaus damals echauffiert; denn das führe ferner dazu, dass das Parkleitsystem nicht stets verlässliche Zahlen liefere. Wer mit seinem Geländewagen nicht ins Parkhaus passe, habe schlichtweg Pech, hatte Ellinghaus gesagt. Lediglich im oberen L+ T-Parkhaus gibt es extra breite Parkplätze.

Dabei sind die Autos in den vergangenen Jahrzehnten immer breiter geworden, die Parkplätze in den älteren Parkhäusern hingegen nicht. " In vorhandenen Parkhäusern ist das ein Problem, aber wir können Stützen nicht einfach versetzen", heißt es von der OPG. Breitere Stellplätze bedeuteten schnell einen Verlust von einem Drittel der Plätze und damit auch Einnahmen, wenn etwa zwei Plätze statt dreien zwischen zwei Säulen zur Verfügung stünden. In neuen Parkhäusern sind die Plätze in der Regel zweieinhalb Meter breit und damit breiter als in den vorhandenen Häusern, die in der Regel bis zu 2, 30 Meter messen.

Bildtext:

Eine aktuelle Mercedes E-Klasse: 1, 854 Meter breit. Foto: Daimler
Autor:
Jörg Sanders


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