User Online: 1 | Timeout: 24:11Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aufbau der Oberstufe an der IGS beginnt
Zwischenüberschrift:
Schüler können zwischen vier Profilen wählen – Informationsabende im November und Januar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sechs Jahre nach der Gründung der Integrierten Gesamtschule (IGS) Osnabrück beginnt dort im kommenden Schuljahr 2016/ 17 der Aufbau der gymnasialen Oberstufe. Ab dann werden erstmalig rund 80 Schüler im Jahrgang 11 unterrichtet. Wählbare Profile mit festen Seminarfächern sollen dabei für Verlässlichkeit und Kontinuität sorgen.
" Bewährtes erhalten" sei das Schlagwort, das die rund 20 Lehrkräfte der Planungsgruppe Oberstufe bei der Entwicklung des Profilkonzeptes begleitet hat, berichtet Planungsgruppenleiter Till Voßmerbäumer. Die Stärken der Sekundarstufe (SEK) I gezielt weiterzuführen und das Oberstufenkonzept nicht einfach darüberzustülpen so laute das selbst erklärte Ziel in der Planungsphase. Die SEK I zeichne sich insbesondere durch betreute, individuelle Lernzeiten und sehr intensive Schüler-Lehrer-Beziehungen aus.
Um dieses von Lehrern und Schülern sehr positiv bewertete Lehr- und Lernkonzept zielführend auszubauen, orientiere sich die IGS stark am Profilkonzept der Gesamtschule " Franzsches Feld" in Braunschweig. Gerade für kleine Jahrgänge soll diese Form der Profiloberstufe eine verlässliche und gleichzeitig flexible Arbeit ermöglichen.
Kernstück der neuen Oberstufe sind die vier Profilklassen in der 12. und 13. Klasse, in denen jeweils drei Fächer als Seminarfächer auf erhöhtem Niveau unterrichtet werden. Die Seminarfächer sind dabei fest vorgeschrieben, lediglich ihre Gewichtung als Prüfungsfach ist frei wählbar. " Manche Fächer bieten sich einfach an, zusammengeführt zu werden, um so einen interdisziplinären Blick zu erzielen", sagt Schulleiter Stefan Knoll. Forschungsorientierung und Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten sind hier Kernelemente.
Die fehlende Wahlfreiheit sieht Knoll nicht als Nachteil an, schließlich sei auch bei frei wählbaren Profilfächern schon aus rein planungstechnischen Gründen nicht jede Kombination möglich. Stattdessen ermögliche das feste Profil eine verlässliche und kontinuierliche Arbeit.
Eine Profilklasse wird dabei nicht, wie an anderen Schulen üblich, von einem Tutor betreut, sondern von einem Team aus zwei Profillehrern. Diese enge Zusammenarbeit ermögliche einen starken Austausch bei der fächerübergreifenden Arbeit sowie eine bessere Betreuung der Schüler, betonen die IGS-Verantwortlichen. Der Zusammenschluss in diese Profilgruppe biete, ähnlich dem Klassenverband, Stabilität und Verlässlichkeit.
Weiterer Bestandteil der Qualifikationsphase für das Abitur ist der wöchentliche Profiltag. An diesem Tag soll nach Möglichkeit ausschließlich von den Profillehrern unterrichtet werden. " Der Profiltag birgt unheimlich viele Chancen", betont Voßmerbäumer. Dadurch, dass die zwei Profillehrer an diesem Tag ausschließlich für ihre Profilgruppe zuständig sind, könnten so flexibel, kurzfristig und autonom fächerübergreifender Unterricht, Exkursionen und Projekte geplant und durchgeführt werden. Engpässe im restlichen Schulbetrieb, die mit Vertretungslehrern aufgefangen werden müssen, seien so nicht zu erwarten.
Der Name des jeweiligen Profils soll dabei dessen Leitidee wiedergeben, sagt Voßmerbäumer. So deutet der Name " Sprach-Raum" bereits den inhaltlichen Schwerpunkt an. Mit dem Seminarfächern Englisch, Deutsch und Erdkunde wird die Sprache als Unterrichtsfach inhaltlich mit den geografischen, politischen und kulturellen Aspekten fremder Lebens- und Kulturräume verknüpft.
Die 11. Jahrgangsstufe dient derweil als Einführungsphase und " Findungsjahr" für die bevorstehende Profilwahl, erläutert Thomas Lampe, stellvertretender Schulleiter der IGS. Hierfür werden ebenfalls neue Klassen gebildet. Auf Basis der Berufs- und Studienorientierung während des Schuljahres wählen die Schüler ihre Profile für die kommenden Jahrgangsstufen.
Weitere Informationen zur neuen Profil-Oberstufe bietet die IGS Osnabrück an zwei Informationsabenden, die am Dienstag, 17. November, um 19.30 Uhr und am Montag, 18. Januar, um 19.30 Uhr beginnen. Die Anmeldung zur gymnasialen Oberstufe ist für Schüler außerhalb der IGS möglich am Dienstag, 2. Februar, 15 bis 18 Uhr, und am Mittwoch, 3. Februar, 8 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr.

Bildtext:

Rund 80 Schüler werden ab August 2016 erstmalig die 11. Klasse der IGS Osnabrück besuchen. Das Wort Profil gibt die Richtung der neuen gymnasialen Oberstufe vor. Foto: Archiv/ Hermann Pentermann
Autor:
David Hausfeld


Anfang der Liste Ende der Liste