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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Brüssel setzt Volkswagen Frist
Zwischenüberschrift:
Aufklärung über CO2 verlangt – Porsche Holding lässt Federn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Reuters/ dpa Wolfsburg/ Brüssel. EU-Umweltkommissar Miguel Arias Canete hat von Volkswagen-Chef Matthias Müller Einzelheiten zum CO2-Skandal binnen neun Tagen verlangt. Eine Sprecherin der Brüsseler Behörde bestätigte am Dienstag einen Bericht des " Wall Street Journal", dass Canete am Vortag einen entsprechenden Brief mit einer Zehn-Tages-Frist an Müller geschickt habe. Es gehe um Aufklärung in der Frage, welche Modelle und wie viele Autos von Manipulationen beim Kohlendioxid-Ausstoß betroffen seien.
Auch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) erhöht den Druck auf den Volkswagen-Konzern. Dieser muss bis spätestens 30. November dem KBA auch einen Lösungsvorschlag für die manipulierten 1, 2-Liter-Motoren präsentiert haben. Das sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag.
Für die mittelgroßen Dieselmotoren mit 1, 6 Litern Hubraum ist der Stichtag der 15. November. Am Montag hatte das Verkehrsministerium unter Berufung auf das KBA mitgeteilt, dass hierzulande für 540 000 Wagen des VW-Konzerns neben einer Software-Lösung auch neue Bauteile hermüssen. Nach aktuellem Stand sind davon nur die 1, 6-Liter-Motoren betroffen, und für die Maschinen mit 2, 0 und 1, 2 Litern reicht ein bloßes Software-Update am Computer ohne den Einbau neuer Teile aus.
Gewinn bricht ein
Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW hat auch den Gewinn der Dachgesellschaft Porsche SE belastet. Von Januar bis September brach der Gewinn nach Steuern auf 1, 19 Milliarden Euro ein nach 2, 5 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Porsche SE am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Das Ergebnis sei maßgeblich durch die bei Volkswagen angefallenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik belastet worden.
Die VW-Dachgesellschaft Porsche SE hatte bereits mitgeteilt, dass sie wegen des Diesel-Skandals mit deutlich weniger Gewinn rechnet als im Vorjahr. Geplant ist ein Nachsteuergewinn zwischen 800 Millionen Euro und 1, 8 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte die Porsche SE nach Steuern noch drei Milliarden Euro Gewinn gemacht und hatte ursprünglich mit einem Nachsteuergewinn von 2, 8 bis 3, 8 Milliarden Euro gerechnet.
Die Holding war einst gegründet worden, um den Volkswagen-Konzern zu übernehmen. Sie hält die Mehrheit an VW und verdient fast ausschließlich an dieser Beteiligung.

Bildtext:

Zehn Tage hat Brüssel VW Zeit gegeben für Aufklärung in Sachen CO2-Ausstoß. Foto: dpa
Autor:
Reuters/dpa


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