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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Leserbrief
Zwischenüberschrift:
Verkehrsstudie wirft Fragen auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Note 4 für den Verkehr auf dem Wall" (Ausgabe vom 10. Oktober) und dem Kommentar " Am Wahltag" von Wilfried Hinrichs Ausgabe vom 10. Oktober).

" Mit Verlaub, die Studie zur Verkehrsqualität auf dem Wall wirft mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. Beispielsweise: Hat nicht ebendieses Unternehmen im Jahre 2013 eine verkehrliche Untersuchung zur zweistreifigen Verkehrsführung des Kfz-Verkehrs auf dem Neumarkt vorgenommen? Und wurde dabei nicht festgestellt, dass am Knoten Wall/ Martinistraße die Qualitätsstufe des Verkehrsablaufs (QSV) die Note 5 erreichen wird und weiter am Knoten Johannistorwall/ Jo-hannisstraße sich die bereits bestehende Note 6 nicht verbessern lässt? Wie gesagt: dies bei allen machbaren betrieblichen (inzwischen umgesetzten) Optimierungen und vor allem einem noch auf zwei Spuren befahrbaren Neumarkt.

Jetzt ist der Neumarkt dicht für den Privatverkehr, und ein weiter wachsender Fahrzeugbestand laut Herrn Stadtbaurat (plus zehn Prozent in fünf Jahren) kommt verstärkend noch dazu (im Gutachten dazu noch gar nicht enthalten). Aber: Dem Verkehr auf dem Wall wird die Note 4, also ausreichend, bescheinigt, trotz der überwiegend festgestellten und zum Teil erheblichen neuen Zeitverluste. Was darf man glauben was soll man glauben? Auf Basis solcher Ungereimtheiten/ Fragwürdigkeiten soll der Wähler entscheiden? Wenn es auf den Wällen also läuft wo befinden sich denn die eigentlichen Ausweichrouten? Wie wirken sich die Mehrverkehre, vor allem aber die vielen verlängerten Fahrzeiten auf die Schadstoffbelastungen an Wall und Ring aus? Welche Fahrzeitreduzierungen und damit vor allem welche Verbesserung der Luftqualität brächte eine Öffnung des Neumarkts für Wall und Ring, aber auch für angrenzende Straßenzüge (beispielsweise Lotter Straße, Martinistraße) mit sich?

Will man die von vielen Tausenden von Fahrzeugen täglich im Mittel um circa 15 Prozent gesunkene Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Wall so hinnehmen? War nicht die Verflüssigung des Verkehrs und damit die Minimierung von Emissionen eigentliches Ziel aller Bestrebungen? Antworten wären hilfreich."

Henning Gebhardt

Osnabrück
Autor:
Henning Gebhardt


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