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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück schafft mehr Platz für Flüchtlinge
Zwischenüberschrift:
Umbau der Käthe-Kollwitz-Schule angelaufen – Fertigstellung Ende November
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. " Bye Bye 6 Jahre KKS″ steht auf der Schultafel. Daneben hängt ein großes Geo-Dreieck. Doch statt Unterricht sollen in wenigen Wochen Flüchtlinge in der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule eine vorübergehende Unterkunft finden. Die Umbauarbeiten laufen.
Die Oberlichter zu den Fluren wurden mit Spanplatten abgedeckt. In diesen Tagen wird gespachtelt, dann kommt frische Wandfarbe drauf. Zwischen sechs und neun Betten sollen dann in den 60 Quadratmeter großen Klassenräumen aufgestellt werden. Insgesamt werden in diesen Tagen 20 Klassenzimmer und die dazugehörigen sanitären Anlagen renoviert.
Die Stadt will den Seitentrakt des früheren Gymnasiums und der späteren Haupt- und Realschule übergangsweise als Flüchtlingsunterkünfte nutzen. Osnabrück habe bisher immer menschenwürdige Unterkünfte für Flüchtlinge bereitstellen können, hatte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Anfang Oktober bei der Vorstellung der Umbaupläne gesagt. Durch die Umnutzung der Schule müsse die Stadt nicht auf Zelte, Container oder Turnhallen zurückgreifen.
In diesen Tagen werden Flure und Zimmer mit Brandmeldeanlagen und Notbeleuchtung ausgestattet. Auch die Maler sind schon in einigen Räumen tätig. Die einstigen Schultoiletten werden erneuert und mit Duschen ausgestattet. Eine Fluchttreppe wird noch angelegt. Die Kosten für den Umbau belaufen sich nach Aussagen des städtischen Eigenbetriebs Immobilien auf 500 000 Euro. Wenn alles reibungslos läuft, könnten Ende November die ersten Flüchtlingen an der Hanns-Braun-Straße einziehen.
Bis Januar muss die Stadt Osnabrück 490 neue Flüchtlinge unterbringen, die vom Land zugewiesen werden. Da zum Ende des Jahres das Flüchtlingshaus am Natruper Holz voll belegt sein wird, müsste eigentlich ein Aufnahmestopp für Stadt und Landkreis Osnabrück gelten.
Unterkünfte gesucht
Denn nach der derzeitigen Regelung werden den Kommunen, in denen das Land eine Erstaufnahmeeinrichtung betreibt, keine weiteren Flüchtlinge zugewiesen. Angesichts des ungebrochen großen Zustroms an Flüchtlingen rechnet die Stadt jedoch damit, dass sich die Anrechnungsquote ändert und Osnabrück im kommenden Jahr weitere Flüchtlinge aufnehmen wird.
Deshalb sucht die Stadt auch weiterhin private Unterkünfte für Asylsuchende. Auf den Aufruf des Oberbürgermeisters Ende September, leer stehende Immobilien für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, hatten sich rund 50 Bürgerinnen und Bürger gemeldet. Einige potenzielle Vermieter wollten ihre Privatwohnungen jedoch über die Stadt vermieten. Das sei allerdings allein aus personellen Gründen nicht möglich, sagte Udo Kunze, Leiter des städtischen Fachbereiches für Soziales und Gesundheit, auf Anfrage unserer Redaktion. Lediglich bei Großobjekten könne die Stadt als Mieter auftreten.
Nach einer Mitteilung beim Runden Tisch Schölerberg bereitet die Stadt nun einen Informationsabend für die Anlieger am 5. November vor.

Bildergalerie auf www.noz.de
Bildtexte:
" Bye Bye 6 Jahre KKS" steht auf der Tafel. In wenigen Wochen können Flüchtlinge die alten Klassenzimmer beziehen. Noch sind die Handwerker in der Schule aktiv.
Wo jetzt noch ein Billardtisch steht, werden bald Betten für Flüchtlinge aufgestellt.
Auf den Fluren werden Brandmelder installiert.
Hier ist die Decke bereits renoviert.
Pläne für den Umbau: Sechs bis neun Betten kommen in 20 ehemalige Klassenzimmer.
Blick in das Treppenhaus der Schule.
In den Toilettenräumen sollen noch Duschen eingebaut werden.
Bilder, Schilder und Aufgaben auf den Tafeln erinnern noch an den Schulbetrieb.
Dieser Seitentrakt der Käthe-Kollwitz-Schule wird für Flüchtlinge umgebaut.
Fotos:
Jörg Martens
Autor:
Ulrike Schmidt


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