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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Winterfeste Container für Flüchtlinge
Zwischenüberschrift:
"Provisorium" am Natruper Holz wird voraussichtlich auch im kommenden Jahr genutzt werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 60 Container auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses werden in diesen Tagen an das Strom- und Wassernetz angeschlossen. In spätestens zwei Wochen werden dort die ersten Flüchtlinge einziehen. Die Containerunterkünfte waren zunächst als Provisorium geplant. Darin sollten vorübergehend Asylbewerber unterkommen, bis die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Ende des Jahres auf 600 Plätze ausgebaut ist. Durch die Container soll in erster Linie die Einrichtung in Bramsche ein wenig entlastet werden.
" Nach derzeitiger Lage ist es durchaus denkbar bzw. nicht ausgeschlossen, dass die aufgestellten Container bis auf Weiteres stehen bleiben und für die Unterbringung von Personen genutzt werden, da diese eine weitere Möglichkeit für eine winterfeste Unterkunft von über 100 Personen darstellen", heißt es auf Anfrage unserer Redaktion von der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen in Braunschweig.
Die Container werden mit einem Tisch, Stühlen, einem Schrank und je zwei doppelstöckigen Betten ausgestattet. In der Mitte zwischen den zweistöckigen Containern stehen sechs Sanitärcontainern mit Toiletten, Duschen und Waschbecken.
Schon in Betrieb ist ein Container für nächtliche Notaufnahmen, wenn in Bramsche kein Schutzsuchender mehr aufgenommen werden kann. Die Registrierung und Gesundheitsuntersuchung der Flüchtlinge erfolge nach wie vor in Bramsche, unterstreicht Annekatrin Teschner, Leiterin des Osnabrücker Flüchtlingshauses.
Sie ist glücklich über die breite Unterstützung der Einrichtung unter Leitung der Diakonie. Inzwischen hätten sich 50 Ehrenamtliche gemeldet, die im Flüchtlingshaus Deutsch unterrichten wollen. Aufgrund der großen Nachfrage der Bewohner könnten Erwachsenen in Kürze auch Abendlerngruppen angeboten werden.
Der Unterricht finde immer im Flüchtlingshaus statt, betont Teschner. Nachdem bekannt geworden war, dass Til Schweiger mit seiner neuen Stiftung eine Schule für Flüchtlinge in Osnabrück unterstützen wolle, habe es einige Verwirrungen gegeben. Es sei wichtig, dass die Kinder für den Unterricht nicht das Haus verlassen müssen, sagt Teschner. Eltern könnten ihre Kinder so jederzeit erreichen und gekehrt. Das entspreche dem besonderen Schutzbedürfnis der Flüchtlinge. Und warum tragen viele Flüchtlinge immer Flipflops? " Weil sie es so wollen", lacht Annekatrin Teschner. Das Schuhlager sei voll, aber viele Flüchtlinge gingen auch bei niedrigen Temperaturen lieber barfuß und in Flipflops als in festen Schuhen.

Bildergalerie auf www.noz.de
Bildtexte:
Zwischen den doppelstöckigen Wohncontainern stehen sechs Sanitärcontainer mit Toiletten und Duschen.
Auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses wurden Container aufgestellt.
Fotos:
David Ebener
Autor:
Ulrike Schmidt


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