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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wieder ein neuer Plan
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Die Überlegungen zielen darauf hin, den Friesenring und Petersburger Wall im Abschnitt zwischen Niedersachsenplatz und Holtstraße (also über die Kreuzung innerer Ring und Pottgraben hinaus) um etliche Meter zu verbeitern. Von der letztgenannten Kreuzung aus bis zur Einmündung der Schepelerstraße und der Führung An der Petersburg dürfte die kurze Strecke des Pottgrabens ebenfalls eine Verbeiterung erfahren. Auch das Bild des Niedersachsenplatzes wird sich verändern. Soweit das " Osnabrücker Tageblatt" orientiert ist, soll der augenblickliche Rundverkehr auf diesem Platz ausgeschaltet und die Insel beseitigt werden. Und die dort an der Ecke Friesenring und Niedersachsenplatz vorhandenen Trümmer (gegenüber Rewwer und Oelfke) verschwinden eines Tages, damit das Grundstück angeschnitten werden kann. Unter den Hammer kommt sicherlich noch das kleine Haus, das an der Ecke Petersburger Wall und Pottgraben steht. Dahinter erhebt sich ein mächtiger Neubau, der am Rande des Straßenschnittpunktes die Kreuzungsfluchtlinien nach einer Seite hin in etwa kennzeichnet. ... Die Umgestaltung des Friesenringes bedeutet praktisch die Fortsetzung einer Arbeit, die im Ausbau des Goetheringes begonnen wurde. In diesem Zusammenhang läßt sich erkennen, daß die bisherige Breite des Friesenringes den derzeitigen Anforderungen nicht mehr entspricht. So kam es also, daß die Überlegungen reiften und zu ernsthaften Verhandlungen führten. Denn mit der Frage des Ausbaus eines unzureichenden Verkehrsweges war die Grundstücksfrage verbunden, zumal die Verbreiterung auf Kosten anliegender Geländestreifen geht. Ein Grundstückserwerb ist vor allem da erforderlich, wo der Verkehr in den sogenannten Stauräumen die " Vorsortierung" mehr Raum beansprucht.
... Bei Festlegung der neuen Fluchtlinien mußte von verkehrstechnischen Voraussetzungen ausgegangen werden. Grob ausgedrückt, ist der heutige Friesenring einschließlich des Petersburger Walles bis in die Höhe der Holtstraße um das Doppelte zu verbreitern, so daß auf dem Fahrdamm vier Fahrspuren berücksichtigt werden können. In den Stauräumen vor den Kreuzungen Niedersachsenplatz und Friesenring, Pottgraben, Petersburger Wall dürften außerdem noch Sonderspuren für Linksabbieger geschaffen werden. Und alle Kreuzungspunkte erscheinen in der " Grünen Welle", die letztlich die im Bau befindliche Verkehrszentralanlage steuert.
Das " Osnabrücker Tageblatt" hat am vergangenen Sonnabend darauf hingewiesen, daß sich an den Kosten für die Umgestaltung der Rosenplatzführung Bund und Land beteiligen werden, weil die geplante Ausbaustrecke ein Stück der Bundesstraße ist. Im Zuge des Ausbaus des Friesenringes und Petersburger Walles von Niedersachsenplatz bis zur Holtstraße jedoch wird Osnabrück ausschließlich auf den Stadtsäckel angewiesen sein. Das heißt, daß die 870 000 DM im eigenen Haushalt verkraftet werden müssen. Beide Maßnahmen - sowohl der Ausbau des Friesenringes als auch der Ausbau des Rosenplatzes - stellen die Stadt vor eine große Aufgabe, die aber nach einer glücklichen Lösung wesentliche Vorteile bringt. Denn der innere Ring kann erst dann eine volle Funktion übernehmen, wenn er in seinem ganzen Verlauf frei von Engpässen ist. ...


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