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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohnungen für Flüchtlinge gesucht
Zwischenüberschrift:
Oberbürgermeister appelliert an Vermieter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert appelliert an die Osnabrücker, Wohnraum für Flüchtlinge bereitzustellen. Bis Januar muss die Stadt weitere 490 Menschen dauerhaft unterbringen.
" Die Stadt hat inzwischen zahlreiche Unterkünfte gekauft und angemietet. Wir erwarten weitere Flüchtlinge, die uns vor eine große Herausforderung stellen", heißt es in dem auf der Homepage der Stadt veröffentlichten Appell des Oberbürgermeisters. Bis Ende Januar werden der Friedensstadt nach aktuellem Stand Mitte September zusätzlich 490 Flüchtlinge zugewiesen. Für 120 steht Wohnraum zur Verfügung, für 370 werden noch Mietwohnungen gesucht, wie Udo Kunze, Leiter des Fachbereichs Integration, Soziales und Bürgerengagement, auf Anfrage mitteilte.
Dem Aufruf des Oberbürgermeisters sind bislang zehn Vermieter gefolgt, wie Kunze sagt. Einigen Anbietern habe er wegen überhöhter Mietforderungen sofort absagen müssen, die anderen Angebote seine vermutlich " sehr nützlich".
Weil Osnabrück mit dem Flüchtlingshaus am Natruper Holz eine Erstaufnahmeeinrichtung hat, muss die Stadt weniger Flüchtlinge dauerhaft aufnehmen als andere Kommunen. Die Einwohnerzahl Osnabrücks wird zu 50 Prozent auf die Zuweisungsquote der Stadt angerechnet, das Lager in Bramsche-Hesepe wird dem Landkreis zu 80 Prozent angerechnet. Ob diese Anrechnungsquoten unverändert bleiben, ist ungewiss. Das heißt: Die Aussage der Politik vom vergangenen Jahr, Osnabrück werde über die im Flüchtlingshaus betreuten Menschen hinaus keine weiteren Flüchtlinge beherbergen müssen, wird nach Einschätzung des Innenministeriums nicht mehr aufrechtzuerhalten sein. Das neue Verteilsystem steht jedoch noch nicht fest.
Aktuell betreut Kunzes Fachbereich 967 Flüchtlinge, davon leben 640 in von der Stadt angemieteten Wohnungen. Die Stadt hat sich zwölf Wohnungsstandorte gesichert, unter anderem an der Petersburg, an der Atter straße, in der ehemaligen Landwehrkaserne, am Heiligenweg oder an der Wachsbleiche. Das ehemalige Nord-Hotel an der Hansa straße ist inzwischen mit 33 Menschen aus dem Sudan belegt. In Kürze sollen 59 Personen in einem Haus an der Peiner Straße im Fledder einziehen. 327 Personen haben sich auf dem privaten Markt Wohnungen gesucht und selbst Mietverträge abgeschlossen.
Autor:
hin


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