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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Leserbrief
Zwischenüberschrift:
Warum noch ein Weg?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Kanalradweg nach Pye geplant" (Ausgabe vom 23. November).

" Ein Radweg Richtung Pye entlang des Stichkanals und abseits der Hauptverkehrsstraßen ist grundsätzlich eine gute Lösung. Aber was hier mehrheitlich vom Stadtentwicklungsausschuss befürwortet wird, spottet jeder Beschreibung. Hier fehlt offensichtlich der Blick auf das gesamte Gebiet. Schon seit Jahren führt ein ampelgesicherter und Hauptstraßen- unterführter Radweg von der Wachsbleiche entlang der Hase bis zur Glückaufstraße. Dieser Weg ist gut ausgebaut und wird entsprechend der personellen Ausstattung des Osnabrücker Servicebetriebes von dessen Teams unterhalten. Weitere Möglichkeiten, Pye zu erreichen, erschließen sich auf vorhandenen Radwegen entlang der Klöcknerstraße über Petrus allee und Bahnstraße oder östlich durch die ehemalige Winkelhausen-Kaserne und entlang des Fürstenauer- und Süberwegs. Warum nun noch mal knapp 100 000 €Euro für eine vierte Variante herausschleudern? Wer sichert anschließend die Unterhaltung des Weges und der Anlagen und zu welchen Kosten? Hier sollte der Bürger von den Befürwortern dieses Projektes mehr Sach- und Ortskenntnis erwarten dürfen. Als Anwohner des durch Verkehrslärm immer mehr belasteten Quartiers um das Wippchenmoor ist es deshalb schwer zu verstehen, dass die Verwaltung durch Umwidmung eines noch höheren Betrages Mittel für diesen Radweg bereitstellen will. Seit Jahren fordern Anlieger in Gesprächen mit der Verwaltung besseren Lärmschutz für diesen vom zunehmenden Lkw-Lärm geplagten Bereich. Dazu stehen nach Angabe der Verwaltung aber keine Mittel zur Verfügung. Mit der genannten Summe könnten hier schon einmal die schlimmsten Stellen (Kreuzungsbereiche, Spielplatz und direkte Anlieger) mit simplen Lärmschutzmaßnahmen (Gabione, Schüttungen, Grüne Lärmschutzwände) entlastet werden. Oberbürgermeister Herr Griesert kennt seit einem Besuch vor einigen Jahren zusammen mit dem damaligen Oberbürgermeister Herrn Pistorius die Sorgen und Nöte der Bürger in diesem Bereich. Es bleibt also abzuwarten, welche Position er zum Kanalradweg bezieht. Die Bürger aus dem Wippchenmoor werden ein Auge darauf haben."

Michael Clausing

Osnabrück
Bildtext:
Am Kanalufer soll ein Radweg entstehen.
Foto:
Westdörp
Autor:
Michael Clausing


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