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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Klimaschützer: Politik muss für Planungssicherheit sorgen
Zwischenüberschrift:
SPD-Umweltpolitiker aus dem Landtag informieren sich in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was tun, wenn die sinkenden Energiepreise die ambitionierten Pläne der Region Osnabrück zur CO2-Reduzierung konterkarieren? Über diese Frage diskutierten Osnabrücker Klimaschutz-Akteure mit dem Arbeitskreis Umwelt der SPD-Landtagsfraktion. Die Gäste aus Hannover informierten sich in Osnabrück außerdem über die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, den Landschaftspark Piesberg und die Arbeit der Stadtwerke.
Wie die Region Osnabrück ihre CO2-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent und den Energieverbrauch um 50 Prozent senken will, legte Masterplanmanagerin Birgit Rademacher bei einem Gespräch im Rathaus dar. Seit 1990 sei der CO2-Ausstoß zwar um 21, 3 Prozent zurückgegangen, doch das liege auch am Strukturwandel. Die größten Herausforderungen müssten noch bewältigt werden. Dabei gelte es, bei der Gebäudesanierung und beim Verkehr größere Akzente zu setzen.
Markus Große Ophoff vom Klimaschutzbeirat wies auf gravierende Unwägbarkeiten hin, die der Erreichung der Klimaziele im Wege stünden. Eine Folge der sinkenden Energiepreise sei, dass viele Hauseigentümer bundesweit zögerten, ihre vier Wände energetisch zu sanieren. Unsicherheiten bei der Gewährung von KfW-Darlehn hätten diesen Trend noch verstärkt. Die Politik müsse für eine bessere Planungssicherheit sorgen, erklärte Klimaschutz-Mitstreiter Mike Voss. Das gelte auch für die Fotovoltaik.
Großes Interesse zeigten die Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion an konkreten Projekten wie dem geplanten Radfernweg, der als Beitrag zum Klimaschutz zwischen Belm und Osnabrück im Gespräch ist. Marcus Bosse, der Sprecher des Arbeitskreises, und einige seiner Kollegen machten deutlich, dass sie auf intelligente Verkehrssysteme und Elektromobilität setzen. In diesem Zusammenhang fanden sie anerkennende Worte für den Mut der Stadtwerke Osnabrück, die schon jetzt mit mehreren E-Bussen unterwegs sind und zugleich über eine kleine Flotte von Elektroautos verfügen. Ein Elektrobus der Stadtwerke brachte die Mitglieder des Arbeitskreises auf den Piesberg, wo sie sich über den Windpark und die Deponiegasnutzung informierten.
Als besonders interessant″ bezeichnete Arbeitskreissprecher Bosse den Besuch bei der Bundesstiftung Umwelt. Ihm und seinen Kollegen sei gar nicht bewusst gewesen, welche Fördermöglichkeiten die Stiftung auch für Kommunen biete, etwa für die energetische Sanierung von Schulen und Rathäusern.

Klimaschutz in Osnabrück: Mehr auf noz.de
Bildtext:
Mit einem Elekrobus der Stadtwerke ließen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt der SPD-Landtagsfracktion auf den Piesberg fahren.
Foto:
Jörg Martens
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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