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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schulsanierung vor Straßenreparatur
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum informierte über Investitionsstau in Millionenhöhe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Schulen und Verkehr waren Thema beim Bürgerforum Kalkhügel/ Wüste. Auskunft wollte eine Bürgerin zu den Schäden an und in der Turnhalle der Elisabeth-Siegel-Schule haben.

Zwar seien die undichten Stellen im Dach geflickt worden, doch gebe es nach wie vor Schimmelbildung im Eingangsbereich und im Umkleideraum der Mädchen. Bis zum Sommer 2014 werde das Dach mit Metallabdeckungen und Entwässerungsmöglichkeiten versehen, sagte Eva Maria Rzyski, Stadtvorstand für Familie, Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales und Sport. Für diese Lösung habe man 200 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Weitere 1, 5 Millionen seien für das Schulgebäude vorgesehen. Ob auch die Turnhalle energetisch saniert werde, sei noch offen, so Rzyski. Sie zitierte zudem eine Stellungnahme der Gebäudeverwaltung. Darin heißt es, dass mit der Dachreparatur auch hinsichtlich der Schimmelbildung einiges gewonnen werde. Einen Hinweis auf nicht zu öffnende Fenster in der Halle nahm Rzyski auf.

Ratsmitglied Ulrich Hus (SPD) berichtete von einem interfraktionellen Beschluss: Demnach werde man die Sanierung der Schulen zulasten der Straßenreparaturen vorziehen. Es bestehe derzeit ein Investitionsstau von 50 bis 80 Millionen Euro, so Hus.

Negativ fiel die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage einer Bürgerin aus der Limberger Straße aus. Sie zeigte sich nicht einverstanden damit, dass ihr Straßenabschnitt als Anliegerstraße bezeichnet wird. Durch diese Einstufung wird die Bürgerin für Straßenbaubeiträge zur Kasse gebeten. Sie sei der Auffassung, dass die Limberger Straße ab der Parkstraße als Durchgangsverkehrsstraße genutzt werde. Dies sei nicht der Fall, beschied ihr Claus Wiebrock vom Fachbereich Finanzen und Controlling. Der Verkehr zum Moskaubad oder zu den Gärten der Deutschen Scholle sei nach Prüfungen als Anliegerverkehr zu werten. Auf den Vorschlag, eine Einbahnstraße einzurichten, wies Hus darauf hin, dass solche Lösungen zu mehr Verkehr und einer erhöhten Durchschnittsgeschwindigkeit führten.

Aktuell noch kein Weiterkommen gibt es zu der von Bürgern schon länger kritisierten Führung der Stadtbuslinien 92, 392 und 393. Aktuell fahren die Busse stadteinwärts über die Kromschröderstraße und " Am Pappelgraben". Diskutiert wird, ob der Verlauf Richtung City ab dem Frühjahr durch die August-Hölscher-Straße gehen soll. Ulrich Hus kündigte dazu eine Entscheidung des zuständigen Ratsausschusses für Mitte Februar 2014 an.
Autor:
Stefan Buchholz


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