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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Demonstranten: Flüchtlinge aufnehmen
Zwischenüberschrift:
Appell an Bundesinnenminister
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Menschenrechtsorganisation Afrique Europe Interact hat zusammen mit Flüchtlingen die sofortige Aufnahme der verbliebenen 400 Flüchtlinge aus dem tunesischen Wüstenlager Choucha gefordert. Unter dem Motto " Flüchtlinge aufnehmen Tote verhindern" zeigten sich die afrikanischen Kriegsflüchtlinge gestern mit ihren Landsleuten solidarisch, erzählten in einer Pressekonferenz an der Universität von ihrem traurigen Schicksal und liefen in einem Demonstrationszug vom Neumarkt zum Remarque-Hotel. Dort übergaben sie an einen Vertreter der Innenministerkonferenz einen Brief mit der Forderung an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).
Der Pressesprecher von Afrique Europe Interact, Olaf Bernau, berichtete: " Die Leute gehen in dem Wüstenlager jetzt in den dritten Winter. Für viele ist es dort überhaupt nicht mehr auszuhalten, sodass für sie der lebensgefährliche Bootsweg nach Europa der einzige Ausweg ist." So erkläre sich das Motto der Demonstration.
Er verwies darauf, dass in einer Innenministerkonferenz Ende 2011 beschlossen wurde, in jedem der drei folgenden Jahre 300 Flüchtlinge aus Nordafrika aufzunehmen. Bernau betonte: " Das Kontingent für 2014 ist noch nicht ausgeschöpft. Daher fordern wir einerseits, Choucha-Flüchtlinge über dieses Kontingent aufzunehmen, und andererseits, ein neues Programm aufzulegen, damit auch die letzten Choucha-Flüchtlinge noch hier aufgenommen werden können."
Bildtexte:
Unter dem Motto " Flüchtlinge aufnehmen Tote verhindern" zeigten sich Kriegsflüchtlinge aus Afrika südlich der Sahara mit ihren Landsleuten solidarisch.
Die Botschaft der Demonstranten ist eindeutig: Deutschland soll alle 400 Flüchtlinge aus dem tunesischen Wüstenlager Choucha aufnehmen.
Die Leute gehen in dem Wüstenlager Choucha jetzt in den dritten Winter. Viele sehen den lebensgefährlichen Bootsweg nach Europa als einzigen Ausweg.
Der Demonstrationszug zog sich vom Neumarkt bis zum Remarque-Hotel.
Am Remarque-Hotel übergaben sie an einen Vertreter der Innenministerkonferenz einen Brief mit der Forderung an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).
Fotos:
Michael Gründel
Autor:
jcf


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