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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt: Verpflegung in Schulen verbessern
Zwischenüberschrift:
Qualitätsoffensive geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Es ist ein hehres Ziel, das die Arbeitsgruppe Mittagsverpflegung vorgegeben hat: Alle Schülerinnen und Schüler essen gern in ihrer Schule. Der Schulausschuss gab jetzt einstimmig grünes Licht für ein von der Gruppe vorgelegtes Konzept der Qualitätsverbesserung.

Knackpunkt war dabei wie bei allen Diskussionen vor der Haushaltsverabschiedung eine Stelle. Eine Ökotrophologin mit hauswirtschaftlichen Kenntnissen soll es sein, die in zwei Jahren ein systematisches Qualitätsmanagement aufbauen soll. Stadträtin Rita Maria Rzyski wiegelte gleich ab: Es liefen Gespräche mit dem Jobcenter, ob möglicherweise von dort eine Stelle gefördert werden könnte. Unter diesen Umständen kam von allen Fraktionen Zustimmung.

Der Anstoß zur Verbesserung der Mittagsverpflegung kommt vom gleichnamigen Arbeitskreis, der zu Beginn des Jahres auf Anregung des Ausschusses gegründet worden war. Lehrer, Eltern, Schüler, Vertreter der Hochschule, Verbraucherzentrale, Gesundheitsdienst, Rat und Verwaltung haben bei ihren Treffen eine Bestandsaufnahme gemacht und Wege zu einer Optimierung gesucht.

Die Stadt Osnabrück bietet an 18 Schulen Mittagsverpflegung an. Von den insgesamt knapp 11 000 Schülern nehmen fit 2700 am Essen teil. 14 Schulstandorte werden von Caterern beliefert, an vier Schulen werden die Speisen vor Ort bereitet. Bei einem seit 2002 stabilen Preis von 2, 20 Euro (Schüler) bis 3, 10 Euro (Lehrer) muss die Stadt den Mittagstisch subventionieren.

Auch aus diesem Grund steht der finanzielle Aspekt bei der Wahl der Mittagsverpflegung meist im Vordergrund. Die Arbeitsgruppe wirft die Frage auf, ob mit Blick auf die angestrebte gesunde und ausgewogene Verpflegung die frische Zubereitung vor Ort allein schon einen Meilenstein der Qualitätssteigerung bedeuten könnte.

Auch die mit einem immensen Aufwand verbundene Bestellung der einzelnen Essen für die Schüler soll auf den Prüfstand. Eine Lösung könnte ein neues Bestell- und Abrechnungssystem bieten, das derzeit an der Integrierten Gesamtschule Eversburg erprobt wird. Eine Prüfung soll ergeben, ob dieses System später auch an anderen Schulen eingerichtet werden kann.

Die für das Projekt Mittagsverpflegung angestellte Ernährungswissenschaftlerin soll von einem Beirat unterstützt werden, der sich aus Mitgliedern der bisherigen Arbeitsgruppe zusammensetzt. Nach Ansicht der CDU-Ausschussmitglieder würde für den Qualitätsprozess ein Jahr reichen. Allerdings gebe es auch keine Einwände für eine längere Laufzeit, sollte das Jobcenter ein Förderangebot machen.
Autor:
Ulrike Schmidt


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