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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Appell an die Leser
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gerade hat die Stadt das neue Flüchtlingskonzept vorgestellt und deutlich gemacht, dass eine Vollfinanzierung der Sprachkurse für die Asylbewerber nicht möglich ist. Eine Leserin forderte daher vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kostenlosen Zugang zu Sprachkursen für Asylbewerber. Bislang bekommen diese nur Flüchtlinge, denen bereits Asyl gewährt wurde. Diese Forderung unterstützt auch Till. Allerdings verlangen das Menschenrechtsorganisationen wie Pro Asyl bereits seit Längerem bislang ohne Erfolg. Daher ist die Frage: Was können wir vor Ort bewegen? Till wurde alleine in dieser Woche auf drei Vorbilder aufmerksam gemacht. Die Gemeinde St. Joseph bot neben anderen Aktionen bereits Erste-Hilfe-Deutsch-Kurse mit einer ehrenamtlichen Fachkraft im Pfarrheim an. Zudem sichert der DJK Rasensport (Raspo) Osnabrück künftig allen Flüchtlingen der Gemeinde kostenlose Aktivitäten im Verein zu. Zudem bietet ein Leser an, den Flüchtlingen mit seiner Fachkompetenz als Erziehungswissenschaftler zu helfen. Diese Beispiele zeigen, wie Ehrenamtliche sich engagieren können. Jeder in seinem Kompetenzbereich: Deutschkurse sollten von Fachkräften geleitet werden. Der Erziehungswissenschaftler könnte die Betreuung von Kleinkindern übernehmen (Flüchtlingskinder bekommen selten einen Krippenplatz), während die Eltern beim Sprachkurs sind oder beim Sport im Verein Freundschaften knüpfen und ein Netzwerk bilden. Kompetenzen und ehrenamtliche Angebote wie diese zu erkennen und zielgerichtet einzusetzen, ist Aufgabe der neuen Koordinierungsstelle für die Flüchtlingssozialarbeit. Weil diese aber frühestens im Januar ihre Arbeit aufnimmt, will Till bis dahin gerne die Kontakte der Ehrenamtlichen sammeln und hiermit auch offiziell an die Leser appellieren, sich zu engagieren. Sobald die beiden neuen Sozialarbeiter anfangen, wird Till ihnen diese Liste der Ehrenamtlichen übergeben. Das Engagement ist dringend nötig, weil Osnabrück in nächster Zeit weitere 260 Flüchtlinge erwartet. Bismorgen
E-Mail: till@ noz.de
Autor:
Till


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