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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neue Polizeiwache scharfgeschaltet
Zwischenüberschrift:
Dienststelle in der ehemaligen Kaserne am Hafen bezogen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die neue Polizeiwache in der früheren Hafen-Kaserne ist seit gestern in Betrieb. Die Wache an der Pagenstecherstraße gibt es nicht mehr.
Gestern um Punkt 13 Uhr wurden die Leitungen der alten Dienststelle gekappt und alle Daten auf die neue Wache in dem ehemaligen Mannschaftsquartier an der Römereschstraße umgeleitet. Es klappte reibungslos. Allerdings: Handwerker wuselten noch überall in den Fluren und Büros herum, Techniker fuhren Rechner hoch, Polizisten räumten ihre Umzugskartons aus. Es waren die ganz normalen Begleiterscheinungen eines Umzuges auf den die Polizisten lange und sehnsüchtig gewartet hatten.
Denn die Arbeitsbedingungen an der Pagenstecherstraße waren nicht mehr zeitgemäß. Die Umkleideräume etwa stammen noch aus der Zeit, als es keine Frauen bei der Polizei gab. Die frühere Polizeipräsidentin Heike Fischer bezeichnete die Bedingungen an der Pagenstecherstraße einmal als " erbärmlich".
Entsprechend glücklich sind die Beamten über den Umzug. " Klasse, toll", schwärmte Kriminalhauptkommissar Gerhard Schratz, Chef der Wache und der 54 Polizisten, die jetzt hier ihren Dienst leisten. " Das gibt einen unheimlichen Motivationsschub." Schratz ist dankbar, dass das Land Niedersachsen für die Ausrüstung der neuen Wache " viel Geld in die Hand genommen" hat, um den Beamten ordentliche und zeitgemäße Arbeitsbedingungen bieten zu können.
Insgesamt etwa 100 Polizisten werden in der ehemaligen Mannschaftsunterkunft neben Kaffee Partner ihre dienstliche Basisstation haben. In den kommenden Wochen werden noch der Verkehrsunfalldienst, der Medizinische Dienst und die Hundeführerstaffel einziehen. Die Wache an der Römereschstraße ist für den nördlichen Teil der Stadt zuständig.
Im Dezember 2008 hatten die Briten die frühere Winkelhausen-Kaserne geräumt. In den Monaten danach reiften die Pläne, die früheren Mannschaftsunterkünfte für ein Behördenzentrum des Landes mit Finanzamt und Polizei zu nutzen. 2011 stimmte die Landesregierung zu und bewilligte sechs Millionen Euro. Im Dezember 2011 rückten die Bauarbeiter an.
Am 4. Dezember ist die offizielle Freigabe in einer Feierstunde mit Innenminister Boris Pistorius geplant.
Bildtext:
Das erste Tefefonat in der neuen Wache an der Römereschstraße. Am Hörer: Polizeihauptkommissar Werner Obermeyer, rechts Gerhard Schratz, Chef der Wache.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
hin


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