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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Verein Exil will Dialog mit Schweiger
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In seinem aktuellen Infobrief nimmt der Verein " Exil Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge" Stellung zum Engagement von Schauspieler Til Schweiger, der bekannt gegeben hatte, die Erstaufnahmestelle in der Hasestadt zu unterstützen.
" Wir begrüßen das natürlich sehr, wenn prominente Menschen ihre Spendenfreude entdecken und sich für Flüchtlinge einsetzen", heißt es in der Mitteilung. Der Verein hätte es jedoch begrüßt, wenn Schweiger sein geplantes Engagement in Osnabrück besser abgestimmt hätte: " Wir hätten uns gewünscht, dass mit den Initiativen vor Ort vorab eine Kontaktaufnahme stattgefunden hätte, um aus unseren Erfahrungen gemeinsam ein Konzept zu erarbeiten, wo am dringendsten und besten angesetzt werden kann und muss. Aber was nicht ist, kann ja immer noch werden."
Für Exil bedeute der momentane " Hype", dass sich sehr viele Menschen an den Verein wenden würden, die Kleider- und Sachspenden an die richtigen Stellen bringen wollten, und dass sehr viel Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit bestehe. " Das ist eine durchaus positive Entwicklung, und wir versuchen unser Bestes, allem gerecht zu werden. Hier wird für uns aber auch wieder ganz deutlich, dass wir dringend neben weiteren bezahlten Beratungskräften auch eine bezahlte Stelle für solche Koordinierungstätigkeiten bräuchten."
Kritisch betrachtet der Verein die Berichterstattung: " Über den Sommer ist das Thema Flüchtlinge medial extrem hochgefahren worden, was man wohl ziemlich differenziert betrachten muss. Einerseits ist es gut, das Thema im Fokus zu sehen, andererseits wird viel zu viel von den großen Massen, die uns überrollen, und vom Flüchtlingsproblem′ geschrieben und geredet. Dabei sind nicht die Flüchtlinge das Problem, sondern die Unfähigkeit oder der Unwille zu einer tragfähigen Logistik."
Autor:
pm


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