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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Alte Sporthalle vor dem Aus
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum diskutiert Stromtrasse über den Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Erdkabel statt Hochspannungsmasten dieser Wunsch bleibt den Anwohnern verwehrt. Wie es um die Erfüllung weiterer Wünsche bestellt ist, die sie im Bürgerforum Fledder/ Schölerberg äußerten, bleibt hingegen offen ob es um die Miquelstraße als Einbahnstraße geht oder um eine neue Sporthalle.

Hochspannung: Dass die Grenzwerte auch bei größeren Strommengen eingehalten werden sollen dieses Versprechen der Firma Amprion beruhigt viele Anwohner nicht. Für die Energiewende will das Unternehmen die Hochspannungsmasten " umbeseilen": 220-Kilovolt-Leitungen weichen 380-Kilovolt-Leitungen. Auch wenn sich Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und der Rat für eine Erdverkabelung einsetzen, sieht Andreas Preuß von Amprion keine Chance für eine Genehmigung, denn: " Der Gesetzgeber sieht dafür nur vier Pilotprojekte vor." Eine Anwohnerin sprach von einem " Fehler im Gesetz". Amprion plant, die 380-Kilovolt-Leitung ganz oben an die Masten zu hängen. Bisher befinden sich dort weitere 110-Kilovolt-Leitungen, die einer RWE-Tochter gehören. Die will Amprion abbauen, um sie dann unter die 380-Kilovolt-Leitungen zu verlegen. Auf diese Weise würden die Grenzwerte eingehalten: " Die schwächere Leitung schirmt die stärkere ab."

Miquelstraße: Die Verwaltung prüft den Wunsch eines Anliegers, ob die Miquelstraße beim Neuausbau 2015 zur Einbahnstraße werden kann. Dafür könnte sie jedoch nicht mehr in beide Richtungen als Umleitung für Autobahnen dienen. Gespräche mit Nachbarkommunen und der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hätten ergeben, dass dies für möglich gehalten werde. " Wir haben einen Fuß in der Tür", sagte dazu OB Wolfgang Griesert. Zu prüfen sei auch, wie sich eine Einbahnstraße auf den Verkehr im Stadtteil auswirken würde. Die Verwaltung will im Frühjahr die Ergebnisse vorstellen.

Sporthalle: Das Ende der Käthe-Kollwitz-Schule naht. Die Verwaltung plant für die Zeit nach 2014 ein Projekt für Wohnformen im Alter sowie einen Themen- und Quartiersspielplatz. Dass auch die Sporthalle verschwinden soll, alarmiert einige Anwohner. Sie drängen auf einen Ersatz. Die Verwaltung verspricht zwar, dass unter anderem der " Runde Tisch Schölerberg" in Überlegungen für einen Ersatz einbezogen wird. Gleichwohl sagte Monika Budke, die dort aktiv ist: " Ich habe die Sorge, dass wir das Nachsehen haben."
Bildtext:
Wenn die Käthe-Kollwitz-Schule schließt, soll auch die Sporthalle abgerissen werden. Sporttreibende sehen die Entwicklung mit Sorge und sehnen sich bereits nach einem Ersatz.
Foto:
Archiv/ Egmont Seiler
Autor:
Jann Weber


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