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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Vergeblicher Wunsch nach Erdkabel
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum Hellern: Neue Hochspannungsleitungen – Dütebrücken werden saniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Neue Stromleitungen an alten Masten, Sanierung für zwei Brücken über die Düte und dreckiges Wasser aus einem Entwässerungsgraben der Bahn beschäftigten das Bürgerforum Hellern.
Für mehr Strom von Windkraftanlagen aus dem Norden müssen auch in Hellern die Hochspannungsmasten " umbeseilt" werden, wie es heißt: Die Firma Amprion will bis 2015 die 220-Kilovolt-Leitungen abmontieren und dafür 380-Kilovolt-Leitungen montieren. Andreas Preuß von Amprion erläuterte, dass die erlaubten Grenzwerte eingehalten würden.
Anwohnern, die sich stattdessen eine Erdverkabelung wünschen, sagte Preuß: Der Gesetzgeber lasse diese Möglichkeit nur für vier Pilotprojekte zu unter anderem zwischen Wesel und Meppen. Dafür seien 22 Meter breite Trassen erforderlich, auf denen keine Häuser stehen dürften. Wären solche Erdkabel auch in Hellern möglich, würden sie jedoch nicht die bestehenden Hochspannungsmasten ersetzen, denn die würden für die 110-Kilovolt-Leitungen des Energieversorgers RWE weiterhin gebraucht.
Auch wenn Grenzwerte eingehalten werden: Anwohner sind wegen möglicher Folgen für die Gesundheit besorgt. Preuß kündigte eine Bürgerbeteiligung an.
Die Dütebrücke sowie die Brücke der Bahn über den Fluss stehen ebenso vor einer Sanierung wie der Hörner Weg. Ulla Bauer vom Fachbereich Städtebau berichtete von Plänen, an denen die Verwaltung derzeit arbeitet. Der Hörner Weg werde in den Jahren 2014 und 2015 für die Arbeit an den Brücken unterbrochen. Bewohner der betroffenen Siedlung müssen so lange über Sutthausen fahren. Wie die Stadtwerke mitteilten, würden während der Bauzeit Kleinbusse bis zur Brücke pendeln. Für Anfang 2014 plant die Verwaltung eine Informationsveranstaltung. Spätestens dann sollen nähere Informationen vorliegen.
Im April hatte die Polizei wegen einer Verschmutzung in einem Entwässerungsgraben an der Düte ermittelt. Beobachter hatten die Flüssigkeit als " unappetitlich" bezeichnet. Ein Verdacht gegen den Betreiber der Biogasanlage in Hellern hat sich offenbar zerschlagen, wie Ulla Bauer im Bürgerforum berichtete. Es habe sich herausgestellt, dass die schmutzige Flüssigkeit aus einem Seitengraben der Bahn stamme, die für das Abpumpen aufkomme. Der anfangs verdächtigte Landwirt dürfte damit rehabilitiert sein.
Autor:
jweb


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