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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Holzpfähle schützen Bäume und ärgern Autofahrer
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum Gartlage/Schinkel/Schinkel-Ost/Widukindland diskutiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Flüchtlinge, Straßen, Holzpfähle, eine komplizierte Kreuzung und Hochwasserschutz standen auf der Tagesordnung des Bürgerforums Gartlage/ Schinkel/ Schinkel-Ost/ Widukindland.
Wohin mit Flüchtlingen aus Syrien und anderen Ländern? Ein Anwohner forderte, auch Stadtteile wie der Westerberg müssten Flüchtlinge aufnehmen. Udo Kunze, Leiter des städtischen Fachbereichs Soziales und Gesundheit, ist für die Unterbringung zuständig und daher auf der Suche nach Häusern und Wohnungen. Er erläuterte: Derzeit seien 200 Plätze für Flüchtlinge belegt und 200 frei doch nicht mehr lange, denn die Stadt werde 340 weitere Menschen aufnehmen müssen. Demnächst werde ein Haus mit 60 Plätzen am Heiligenweg frei. Was den Westerberg angeht, sagte Kunze: " Von dort haben wir keine Angebote."
Tempo 30 auf der Buerschen Straße vor dem Haus Schinkel würde Fußgängern vielleicht die Überquerung erleichtern, doch wird die Verwaltung diesen Wunsch nicht erfüllen. Stadtbaurat Frank Otte sagte dazu: Es handelt sich nicht um eine Wohnstraße, sondern um eine Verteilerstraße. Schinkels Bürgervereinsvorsitzender Carsten Friderici meinte, das Problem sei weniger die Geschwindigkeit, sondern eher die Menge des Verkehrs.
Den Wunsch, den Kanonenweg zur Einbahnstraße umzugestalten, um sie zu entlasten, schlug Stadtbaurat Otte ebenfalls aus. Die Straße müsste dann verengt werden, damit Autofahrer nicht zu schnell fahren. Außerdem bekannte Otte: " Ich bin nicht unbedingt ein Freund von Einbahnstraßen."
Anwohner der Straße Im Fange dagegen können sich nicht so recht mit den Holzpfählen anfreunden, die das Parken verhindern. Doch genau das sollen sie: Wie der Stadtbaurat erläuterte, schützen sie auf diese Weise die Wurzeln der direkt daneben wachsenden Bäume. Außerdem: " Ich tue mich schwer damit, diese Grünflächen aufzugeben."
Der Stadtbaurat sprach von einer " Knotenkreuzung". Was das ist, erläutert jetzt ein Schild an der Liebigstraße in Richtung Nonnenpfad: Eine große Skizze zeigt die Fahrspuren für die Richtungen Berliner Platz, Altstadt und Gertrudenberg. Vor der doppelten Kreuzung entlang zum Erich-Maria-Remarque-Ring leuchtet für Radfahrer, die von der Knollstraße her kommen, die grüne Ampel deutlich eher, damit sie beim Abbiegen nach rechts nicht unter die Lastwagen geraten. Das teilte der Stadtbaurat mit. Doch Irritationen bleiben, wie eine Radfahrerin einwandte: Es komme von der Liebigstraße aus zu gefährlichen Situationen. Otte sagte, er könne derzeit keine Lösung anbieten.
Der Schutz vor Hochwasser liegt Carsten Friderici am Herzen. Anlass sind Erwägungen für einen Hochwasserschutz entlang der Mindener Straße in Darum/ Gretesch/ Lüstringen für niedrig liegende Siedlungen. Das werde Auswirkungen auf den Stadtteil Schinkel haben, meint Friderici: " Dann läuft bei Hochwasser der Grenzweg voll." Die Stadt müsse diesen Effekt bedenken. Friderici fordert einen " Ausgleich" im Fall einer Änderung im Nachbarstadtteil.
Bildtext:
Schutz für Baumwurzeln und Diskussionsgrundlage im Bürgerforum: Holzpfähle verhindern das Parken an der Straße Im Fange.
Foto:
Gründel
Autor:
jweb


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