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1.
Erscheinungsdatum:
07.08.2015
aus Zeitung:
Neue Osnabrücker Zeitung/ Neue OZ
Überschrift:
Niemand fühlt sich für Zeljkos Hinterlassenschaft zuständig
Zwischenüberschrift:
Seit dem Sturm liegen Äste auf einem Gehweg in der Borsigstraße – Stadt verweist an die Gagfah
Artikel:
Originaltext:
Osnabrück.
Ein
Berg
aus
Ästen
türmt
sich
vor
Karl
Reinhard
Frickes
Haus
in
Osnabrück.
Es
sind
die
Folgen
des
Sturms
Zeljko,
der
einen
Baum
auf
dem
gegenüberliegenden
Grundstück
in
Mitleidenschaft
gezogen
hatte.
Damals
entfernten
die
Feuerwehrleute
das
abgebrochene
Holz
von
der
Borsigstraße
und
schichteten
es
auf
dem
Parkstreifen
vor
Frickes
Haus
auf.
Über
die
Frage,
wer
jetzt
für
die
Beseitigung
zuständig
ist,
herrscht
Unklarheit.
Von
den
Geschehnissen
in
der
Sturmnacht
des
25.
Juli
vor
seinem
Grundstück
in
der
Borsigstraße
hatte
der
80-
Jährige
zunächst
gar
nichts
mitbekommen.
Erst
am
nächsten
Tag
bemerkte
der
Rentner
den
Haufen
aus
Ästen,
den
die
Feuerwehrleute
auf
dem
öffentlichen
Parkstreifen
vor
seinem
Haus
aufgeschichtet
hatten.
Dass
sie
ausgerechnet
dort
abgelegt
wurden,
überrascht
den
ehemaligen
Blaurock
nicht.
"
Der
Bürgersteig
auf
der
gegenüberliegenden
Straßenseite
ist
nicht
breit
genug,
weshalb
sie
sich
für
den
Parkstreifen
entschieden
haben"
,
erläutert
er
fachmännisch.
Dort
liegt
der
rund
15
Meter
lange
Holzhaufen
allerdings
schon
seit
etwa
eineinhalb
Wochen,
was
nicht
nur
die
Eheleute
Karl
Reinhard
und
Rosemarie
Fricke
ärgert,
sondern
auch
den
Straßenverkehr
beeinträchtigt.
"
Einige
Äste
ragen
auf
die
Fahrbahn,
zudem
können
Senioren
den
Bürgersteig
vor
unserem
Haus
nicht
mit
ihren
Rollatoren
überqueren"
,
kritisiert
der
80-
Jährige.
Da
sich
das
Ehepaar
nicht
für
die
Beseitigung
der
Äste
verantwortlich
fühlt,
erkundigte
sich
Rosemarie
Fricke
beim
Osnabrücker
Servicebetrieb.
"
Man
hat
mir
zunächst
am
Telefon
versichert,
dass
sich
die
Stadt
um
die
Angelegenheit
kümmern
wird"
,
erzählt
sie.
Nach
einigen
Tagen
klingelte
in
der
Borsigstraße
dann
das
Telefon.
Am
anderen
Ende
der
Leitung
meldete
sich
Thomas
Maag
vom
Osnabrücker
Servicebetrieb,
der
dem
Ehepaar
mitteilte,
dass
die
Stadt
nicht
wie
angekündigt
für
die
Beseitigung
zuständig
sei.
Auf
Nachfrage
unserer
Zeitung
erklärt
er
auch,
warum
das
so
ist:
"
Die
Verantwortung
für
den
Baum
trägt
der
Grundstücksbesitzer,
der
auch
für
eventuelle
Schäden
aufkommen
muss."
In
diesem
Fall
ist
das
die
Wohnungsgesellschaft
Gagfah
Group,
der
das
Grundstück
auf
der
gegenüberliegenden
Straßenseite
gehört.
Wie
Pressesprecherin
Bettina
Benner
erklärte,
ist
das
Unternehmen
mit
Hauptsitz
in
Mühlheim
an
der
Ruhr
bislang
nicht
tätig
geworden,
da
der
nächtliche
Feuerwehreinsatz
und
die
Aufschichtung
der
Äste
auf
dem
Parkstreifen
vor
Karl
Reinhard
Frickes
Haus
schlicht
nicht
bekannt
waren.
Sie
versprach
aber:
"
Wir
werden
uns
jetzt
darum
bemühen,
das
Holz
schnellstmöglich
zu
entfernen."
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aus
den
Osnabrücker
Stadtteilen
lesen
Sie
auf
www.noz.de/
os
Bildtext:
Verkehrshindernis:
Die
Äste
ragen
teilweise
bis
auf
die
Fahrbahn
der
Borsigstraße.
Foto:
Max
Maschmann
Autor:
mma