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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Niemand fühlt sich für Zeljkos Hinterlassenschaft zuständig
Zwischenüberschrift:
Seit dem Sturm liegen Äste auf einem Gehweg in der Borsigstraße – Stadt verweist an die Gagfah
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Berg aus Ästen türmt sich vor Karl Reinhard Frickes Haus in Osnabrück. Es sind die Folgen des Sturms Zeljko, der einen Baum auf dem gegenüberliegenden Grundstück in Mitleidenschaft gezogen hatte. Damals entfernten die Feuerwehrleute das abgebrochene Holz von der Borsigstraße und schichteten es auf dem Parkstreifen vor Frickes Haus auf. Über die Frage, wer jetzt für die Beseitigung zuständig ist, herrscht Unklarheit.
Von den Geschehnissen in der Sturmnacht des 25. Juli vor seinem Grundstück in der Borsigstraße hatte der 80-Jährige zunächst gar nichts mitbekommen. Erst am nächsten Tag bemerkte der Rentner den Haufen aus Ästen, den die Feuerwehrleute auf dem öffentlichen Parkstreifen vor seinem Haus aufgeschichtet hatten. Dass sie ausgerechnet dort abgelegt wurden, überrascht den ehemaligen Blaurock nicht. " Der Bürgersteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist nicht breit genug, weshalb sie sich für den Parkstreifen entschieden haben", erläutert er fachmännisch.
Dort liegt der rund 15 Meter lange Holzhaufen allerdings schon seit etwa eineinhalb Wochen, was nicht nur die Eheleute Karl Reinhard und Rosemarie Fricke ärgert, sondern auch den Straßenverkehr beeinträchtigt. " Einige Äste ragen auf die Fahrbahn, zudem können Senioren den Bürgersteig vor unserem Haus nicht mit ihren Rollatoren überqueren", kritisiert der 80-Jährige. Da sich das Ehepaar nicht für die Beseitigung der Äste verantwortlich fühlt, erkundigte sich Rosemarie Fricke beim Osnabrücker Servicebetrieb. " Man hat mir zunächst am Telefon versichert, dass sich die Stadt um die Angelegenheit kümmern wird", erzählt sie.
Nach einigen Tagen klingelte in der Borsigstraße dann das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldete sich Thomas Maag vom Osnabrücker Servicebetrieb, der dem Ehepaar mitteilte, dass die Stadt nicht wie angekündigt für die Beseitigung zuständig sei. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt er auch, warum das so ist: " Die Verantwortung für den Baum trägt der Grundstücksbesitzer, der auch für eventuelle Schäden aufkommen muss."
In diesem Fall ist das die Wohnungsgesellschaft Gagfah Group, der das Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehört. Wie Pressesprecherin Bettina Benner erklärte, ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Mühlheim an der Ruhr bislang nicht tätig geworden, da der nächtliche Feuerwehreinsatz und die Aufschichtung der Äste auf dem Parkstreifen vor Karl Reinhard Frickes Haus schlicht nicht bekannt waren. Sie versprach aber: " Wir werden uns jetzt darum bemühen, das Holz schnellstmöglich zu entfernen."

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Bildtext:
Verkehrshindernis: Die Äste ragen teilweise bis auf die Fahrbahn der Borsigstraße.
Foto:
Max Maschmann
Autor:
mma


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