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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wasserspaß mit der Feuerwehr Osnabrück – Heute Gewitter möglich
 
Spaßaktion der Feuerwehr
Zwischenüberschrift:
Abkühlung für Flüchtlingskinder am Natruper Holz
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Mit großem Jubel begrüßten rund 100 Kinder die Osnabrücker Feuerwehr, die am Donnerstag zum zweiten Mal vor dem Flüchtlingshaus am Natruper Holz für Erfrischung und Abwechslung sorgte. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes leben derzeit 380 Menschen, darunter annähernd 150 Kinder bis 16 Jahre. Angesichts hochsommerlicher Temperaturen hätte die Feuerwehr im Dauereinsatz bleiben können. Am heutigen Freitag aber verabschiedet sich Hoch " Finchen". Ihm folgt nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ein Tiefausläufer, der kräftige Schauer und Gewitter mit sich bringt, Starkregen und Hagel sind möglich.
Foto:
David Ebener

Osnabrück. Das Juchzen war schon von Weitem zu hören: Am Donnerstagnachmittag sorgte die Osnabrücker Feuerwehr zum zweiten Mal am Osnabrücker Flüchtlingshaus für Abkühlung und Abwechslung für die dort lebenden Kinder.
Unter dem Vorwand, die Oberflurhydranten überprüfen zu müssen, hatte die Feuerwehr bereits am Mittwoch den Kindern am Natruper Holz viel Vergnügen bereitet. " In dem Flüchtlingshaus ist es eng, warm, und viele Möglichkeiten zur Abkühlung gibt es dort auch nicht", begründete Jan Südmersen von der Feuerwehr Osnabrück den nicht alltäglichen Einsatz nach dem Vorbild österreichischer Kollegen. Die hatten im Juli eine ähnliche Aktion veranstaltet.
Mit großem Gejohle setzte die Feuerwehr erst mit einem Wagen und dann mit einem zweiten die große Wiese vor dem ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus unter Wasser. Ob in kurzer Hose oder voll bekleidet und mit Kopftuch die Jungen und Mädchen hatten ihren Spaß ebenso wie einige deutsche Kinder, die von der Feuerwehr ausdrücklich dazu eingeladen worden waren.
Aber nicht nur die kleinen Gäste des Flüchtlingshauses genossen das feucht-matschige Vergnügen. Einige Eltern standen am Rande und strahlten mit ihren Kindern um die Wette, andere stürzten sich mit ihren Kindern selbst hinein in die Erfrischung.
Nicht minder strahlten die Männer von der Feuerwehr, die einige der kleinen Helfer mal an die Fernbedienung ließen und dabei selber einen kräftigen Guss abbekamen.
Derzeit leben in der Erstaufnahmestelle des Landes 380 Gäste, darunter annähernd 150 Kinder, sagte die Leiterin Annekatrin Teschner. Durch den stetig fortschreitenden Umbau des ehemaligen Krankenhauses sind zu Beginn des Monats 80 neue Plätze entstanden. Auf dem Gelände wurden inzwischen auch einige Container aufgestellt. Das Flüchtlingshaus ist lediglich eine Durchgangsstation für Asyl suchende Menschen. Hier werden die Aufnahmeformalitäten erledigt, ehe die Gäste in niedersächsische Kommunen weitergeleitet werden.

Bildergalerie und ein Video auf www.noz.de
Bildtext:
Diese Mutter stürzte sich immer wieder mit den Kindern hinein ins nasse Vergnügen.
Foto:
David Ebener
Autor:
S.


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