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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der sperrige Turm als ein bewährtes Beispiel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Der Verbreiterung des Karlsringes am Nonnenpfad wird zunächst wohl das dort noch stehende Wiemannsche Haus weichen müssen. Ob das Gelände der Tennisplätze weiter angegriffen wird, ist kaum anzunehmen, da nach deren Verlegung an den Rand des Bürgerparks der vorhandene Raum zum größten Teil für die Erweiterung der Schulhöfe für die dort liegenden Schulen benötigt wird. Der Rest ließe sich noch für Anlagen verwenden.
Von besonderer Bedeutung wäre für die Umgestaltung an dieser Stelle, daß auf jeden Fall die die Tennisplätze vom Herrenteichswall hin abgrenzende und besonders schöne Kastanienreihe erhalten bleibt, der in erhöhtem Maße die Aufgabe des Luftfilters zufällt, nachdem am Karlsring bereits schon viele Bäume dem Verkehr haben weichen müssen. Auch der Weg unterhalb des Herrenteichswalles dürfte nicht als Zufahrt für einen etwaigen Parkplatz ... ausgebaut werden.
Im Bereich des Pernickelturms verengt sich heute noch die Fahrbahn. Wenn dieses Teilstück auf die endgültige Breite gebracht wird, muß ja auch der Bürgersteig an der Seite des Herrenteichswalles auf Kosten des Grundstückes des Wiemannschen Hauses und möglicherweise auch auf Kosten der Rasenfläche vor dem Lyradenkmal zurückgenommen werden.
Bei dieser Situation kann dann auch nicht mehr der Bürgersteig (vom Hasetor kommend und in Richtung Karlsring gehend) links am Pernickelturm vorbeiführen, weil diese Fläche der Fahrbahn zugeschlagen werden müßte. Man hat vor Jahren beim ersten Ausbau des Hasetors dort eine Reihe von Bäumen am Hasetor gefällt, um wohl schon die Vorbereitungen für einen Plan zu treffen, der den Bürgersteig rechts am Pernickelturm vorbeiführen und dort die Hase in entsprechender Breite überbrücken will.
So praktisch und auf den ersten Augenblick einleuchtend dieser Gedanke sein mag, würde er doch den Aufgang zum Wall und dazu die Mühlenbrücke stark verändern und sehr beeinträchtigen. Das Stadtbild würde wesentlichen Schaden leiden! Es müßten nicht nur mehrere der alten Bäume fallen, sondern auch die Mühlenbrücke würde ihr heutiges Gesicht verlieren.
Es sei daher für den Fall, daß man auf den Bürgersteig wie er heute links am Pernickelturm vorbeiführt, nicht verzichten kann, daran erinnert, daß man sich bei der Erneuerung der früheren Johannismauer (jetzt Johannistorwall) auf eine Führung des Bürgersteigs durch den " sperrigen Turm einigte. Diese Lösung hat sich durchaus bewährt und der Neustadt den wertvollen alten Befestigungsturm erhalten.
Auch im Falle des Pernickelturmes würde es möglich sein einen durch die beiden Eckwände führenden Durchgang für die Bürgersteige zu schaffen. Es bliebe dann nicht nur der Pernickelturm mit der Kastanie, sondern auch das schöne Bild des Wallaufganges mit der Mühlenbrücke erhalten.


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