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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Rückenwind am Ziel vorbei
Zwischenüberschrift:
Gummienten kamen auf der Hase vom Kurs ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. So kann′s gehen: Manchmal macht der Wind einem einfach einen Strich durch die Rechnung. Gut möglich jedenfalls, dass die eine oder andere Teilnehmerin des achten Osnabrücker Entenrennens immer noch im Rennen ist. Wenn auch nicht gerade auf der Rennstrecke. Ein ungünstiges Zusammenwirken von Südwind und städtebaulichen Notwendigkeiten ließ jedenfalls am Sonntag das Rennen ziemlich aus dem Ruder laufen. Eine kleine Chronik der Kuriositäten.
Die Wettkampfbedingungen waren ideal. Vielleicht etwas zu ideal: Die Stadtwerke hatten extra die Schleuse an der Neuen Mühle öffnen lassen, um eine dem Wettkampf angemessene Strömung in der Hase zu erzeugen. Bereits zum achten Mal organisierte die Osnabrücker Feuerwehr das Entenrennen, sollte also eigentlich in puncto Entenwettkämpfe mit allen Wassern gewaschen sein.
Zumal das Entenrennen insgesamt eine überschaubare Angelegenheit ist, die, in Zahlen ausgedrückt, ungefähr so aussieht: 3000 Plastikenten, 150 Meter, eine Hase. Für je 2, 50 Euro waren im Vorfeld Lose verkauft worden, für jedes Los startete eine Ente. Der verkaufsoffene Sonntag sorgte auch gestern noch für rege Nachfrage. Eine Stadt voller Passanten, ein Fluss voller Plastikenten, ein großer Gewinn für eine gute Sache: Den Haupterlös des Verkaufs bekommen schließlich die Osnabrücker Klinikclowns.
Mit Streckenposten
Aber zurück zum sportlichen Aspekt: die geöffnete Schleuse irgendwo im Hintergrund, dazu starker Südwind. 3000 Plastikenten, 150 Meter, eine Hase. Eine Hase allerdings, die sich in Richtung Herrenteichswall entzweit. Um ins Ziel zu gelangen, hätte das Peloton eigentlich in den westlich abknickenden Arm einbiegen müssen. Die Strömung und der Wind trieben die Enten allerdings mit aller Macht an der Zielgeraden vorbei, der enteninterne Wettkampf weitete sich zum Duell Gummiente gegen Gummianzug aus: Als Streckenposten fungierende Taucher der DLRG versuchten mit dem Mut der Verzweiflung und der einen oder anderen Bauchlandung, das abgetriebene Entenfeld wieder auf Kurs zu bringen, in Anbetracht der Entenübermacht gelang das aber längst nicht immer.
Zwar konnte sich nach 15-minütiger Rennzeit der Besitzer der Losnummer 1628 über den ersten Platz seiner Ente samt damit verbundenem Gewinn eines Einkaufsgutscheins freuen, zwar folgten ihr bald auch weitere Enten ins Ziel. Die eine oder andere Gummiente wird aber schon noch im Rennen sein, irgendwo auf dem Weg nach Norden und ohne Aussicht auf eine Ankunft.
Bildtext:
Falsche Richtung: Wind und Strömung trieben viele Gummienten in den Hase-Arm statt ins Ziel. Die Streckenposten versuchten, sie wieder auf Kurs zu bringen.
Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
poel


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