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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Japanisches Restaurant "Ginza" öffnet im Hasehaus
Zwischenüberschrift:
Ab 1. November Sushi und mehr – Chi-Man Chow schließt im Gegenzug Restaurant im Gewerkschaftshaus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Außer Pizza und Nudeln kann man im Hasehaus am Neumarkt bald auch Sushi und Teppanyaki essen. Am 1. November eröffnet neben " L' Osteria" das japanische Restaurant " Ginza". Betreiber ist mit Chi-Man Chow ein Pionier für asiatische Küche in Osnabrück.
Bereits 1979 machte der Gastronom aus Hongkong ein chinesisches Restaurant in der Herderstraße auf. Auf das " Lotus" folgte 1987 der " Lotusgarten" in der Theaterpassage. Mit " Chow′s Garden" (Große Hamkenstraße) brachte Chow von 1992 bis 2012 als Erster japanisches Essen in die Osnabrücker Gastronomie.
Zuletzt bewirtete Chow seine Gäste im 2001 eröffneten " Lotus Palast" im Gewerkschaftshaus am August-Bebel-Platz. Doch mit Blick auf den kurz bevorstehenden Einzug ins gut 600 Meter entfernte Hasehaus hat er dieses Lokal vor wenigen Tagen geschlossen. " Zwei Standorte so eng beieinander lohnen sich nicht", erklärt er. Zudem sei derart nahe am Bahnhof kein einträgliches Mittagsgeschäft möglich gewesen.
Das soll am Neumarkt anders werden. Das " Ginza" werde täglich durchgehend von 11.30 bis 23 Uhr öffnen, sagt Chi-Man Chow. Auf 330 Quadratmetern biete das neue Restaurant Raum für 100 Gäste, weitere 60 Plätze auf der 80 Quadratmeter großen Haseterrasse kommen hinzu.
Hohe Decken und raumhohe Fenster versprechen ein großzügiges Ambiente. Kunden dürfen sich auf eine in den Farben Schwarz, Weiß und Rot gehaltene, " moderne und elegante" Einrichtung mit viel Holz und Leder freuen, so der Gastronom. Akzente setzt darüber hinaus eine offene Küche sowie eine Cocktail-Bar. " Ginza steht für besonders gutes Essen", erklärt Chows Ehefrau und Servicechefin Wai Han Chow. Der Name sei einer gleichnamigen Stadt bei Tokio entlehnt, die in Japan den Ruf einer Feinschmecker-Hochburg genieße.
Mit Chi-Man Chow scheint sich übrigens der Wunschkandidat des Hasehaus-Investors Hoff & Partner (Gronau) für den Betrieb der seit fast einem Jahr frei stehenden Gewerbefläche durchgesetzt zu haben. Bereits lange bevor die Bauarbeiten für das im Oktober 2014 eröffnete Geschäftshaus begonnen hätten, seien die Verantwortlichen auf ihn zugekommen, berichtet Chow. Offenbar beeindruckt von einem Besuch in " Chow′s Garden", habe man ihn damals gefragt, ob er sich eine Neueröffnung im Hasehaus vorstellen könne.
Bei Hoff & Partner selbst heißt es auf Nachfrage, man habe sich für einen " starken regionalen Partner" mit einem " absolut überzeugenden Konzept" entschieden.
Wer sich an Chows Stelle im Gewerkschaftshaus niederlassen darf, ist noch offen.

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Bildtext:
Chi-Man Chow und seine Frau Wai Han Chow eröffnen im November im Hasehaus-Erdgeschoss das japanische Restaurant " Ginza".
Foto:
David Ebener
Autor:
sst


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