User Online: 1 | Timeout: 22:49Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gesundbrunnen der Stadt
Zwischenüberschrift:
Zur Sache, bitte (6): Sport und Freizeit
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
CDU
Wolfgang Griesert

Bei aller sportlichen Begeisterung und der Bedeutung des VfL als Imageträger: Die Grenze ist dort, wo kein Konzept vorliegt, das wirtschaftlichen Erfolg verspricht.

Eine Arena stünde Osnabrück sicherlich gut zu Gesicht. Leider ist die bisher verfolgte Idee aus mehreren Gründen gescheitert. Nach den Umbauten von Stadthalle und Schlosswallhalle bleiben die Gedanken im Reich der Träume. Sollte sich aber bei einer privaten Investition eine neue Chance auftun, werde ich das Thema noch einmal prüfen. Bis dahin sollten wir uns mehr um die Sportvereine kümmern.

Gerade solche Aktivitäten können unter Mitnutzung vorhandener Strukturen und Freiräume stattfinden, wie man am Piesberg sehen kann. Die Sinnhaftigkeit und die Anforderungen eines speziellen Geländes wären deshalb mit den Vereinen und den Sportlern zu erörtern.

Aus meiner Sicht muss mehr Geld fließen. Die CDU hat zugesagt, im kommenden Haushalt 200 000 Euro mehr für vereinseigene Anlagen bereitzustellen. Dies halte ich für angemessen. Aber wir müssen die Sportvereine auch anderweitig unterstützen. Schnelle und unbürokratische Hilfe durch die Verwaltung sind wichtig und die Anerkennung des Ehrenamtes auch bei Arbeitgebern und in Schulen.

Ich persönlich vermisse keine Sportart.

SPD
Birgit Bornemann

Der VfL hat für Osnabrück eine ganz wichtige Bedeutung. Es ist doch fantastisch zu sehen, wie die Osnabrücker zu " ihrem" Verein stehen. Dies werde ich unterstützen. Es ist aber am Ende nicht Aufgabe der Stadt Osnabrück, einen Fußballverein auf Dauer zu finanzieren. Wir werden helfen, wo es notwendig ist, erwarten aber auch Engagement und Professionalität aller Beteiligten.

Eine Arena wäre für Osnabrück ein großer Gewinn. Sicherlich haben wir im Moment die Finanzmittel dafür nicht. Aber manchmal ist es auch gut, Träume in der Schublade zu haben, um dann, wenn sie doch einmal realisiert werden können, gerüstet zu sein.

Förderung von Breitensport ist aus sozialen und gesundheitlichen Gründen eine gute Sache. Am Limberg sind schon eine Laufstrecke und Sportplätze mit Umkleidemöglichkeiten in den Bebauungsplan aufgenommen worden. Eine Prüfung, wie dies erweitert werden kann, ist sicherlich zu begrüßen.

Sportvereine werden niemals ausreichend unterstützt. Sie leisten einen wichtigen unverzichtbaren gesellschaftlichen und gesundheitlichen Beitrag. Deshalb unterstütze ich die schon seit Längerem geforderte Erhöhung der Unterhaltungszuschüsse für vereinseigene Sportstätten von 2014 an um 200 000 Euro. Ich werde darüber hinaus prüfen, wie wir die Vereine weiter entlasten können.

Wenn es eine entsprechende Nachfrage nach bisher nicht vorhandenen Angeboten gibt, werde ich mich als Oberbürgermeisterin darum kümmern.

Grüne
Thomas Klein

Der VfL Osnabrück hat eine überregionale Bedeutung und ist ein Aushängeschild für Osnabrück. Seine Fußballspieler sind Identifikationsfiguren für eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die ihnen nacheifern. Daher war die Unterstützung richtig. Ich hoffe auf Wiederaufstieg und Pokalerfolg nicht zuletzt zur Schuldentilgung.

Diese Träume platzten schon deshalb, weil es der jetzige OB-Kandidat Griesert versäumt hatte, die erforderlichen Flächen für die Stadt zu sichern. Es ist zu prüfen, ob die KiKxxl-Arena in Hellern für größere Sportereignisse reaktiviert werden könnte.

Nach einer Studie der Universität Osnabrück gibt es in der Stadt eine im bundesweiten Vergleich hohe Sportaktiven-Quote. 50 Prozent treiben allerdings außerhalb eines Vereins Sport. Dem ist durch die Gestaltung von Freiräumen Rechnung zu tragen. Das Konversionsgelände " Am Limberg" bietet Perspektiven für eine Kombination aus Trend-, Freizeit- und Vereinssportangeboten.

Leider nein, da die städtischen Zuschüsse immerhin 650 000 Euro seit Jahren stagnieren und nicht den größeren Flächen angepasst wurden. Für den nächsten Haushalt ist hier eine Erhöhung um 200 000 Euro vorgesehen. Daneben werden weitere Schulsporthallen erneuert, sodass auch die Vereine dann bessere Möglichkeiten haben.

Herren-Basketball! Die Osnabrücker zeigten in der Vergangenheit große Begeisterung für die hochklassigen Spiele des VfL (Deutscher Basketballmeister 1969), der " Giants" und der " Ballers" vor allem in der Schlosswallhalle. Leider gibt es in der Stadt offenbar keine Sponsoren-Szene, die längerfristig am (Basket-) Ball bleibt. Ich freue mich über den Erfolg der " Panthers" und fiebere gerne mit.

FDP
Robert Seidler

Vor der Frage einer " Grenze" stellt sich die Frage " ob überhaupt". In diesem Fall möchte ich Einsicht in alle Finanzunterlagen, um mir ein Bild machen zu können. Man sollte sich immer erst kundig machen und dann mit Substanz Entscheidungen treffen. Dabei darf eine Unterstützung des Breitensports anderer Sportvereine nicht zurückstehen.

Das ist keine Entscheidung des Oberbürgermeisters, sondern des Rates. Mit dem Rat, und zwar allen Parteien, möchte ich aber zunächst die Schulden gegen null führen. Danach können wir dann über bis dahin entwickelte Träume reden.

Wo bitte? Die beiden Flächen in Eversburg und am Westerberg werden zu Wohn- oder Uni-Gebieten, in Haste zur Finanz- und Polizeibehörde umgebaut, Am Limberg gibt es zunächst mal hohe Altlasten. Der erste Schritt muss darin bestehen, zunächst den Bund zu " zwingen", die Altlasten Am Limberg zu entsorgen und die Flächen der Stadt zu überlasssen. Diesen Kraftakt will ich als Oberbürgermeister unternehmen.

Ob der derzeitige Betrag von 270 000 Euro ausreichend ist, muss am Bedarf gemessen werden. Als OB gehe ich in jeden Sportverein, um den Bedarf mit den Beteiligten zu erörtern. Dann werden wir sehen, was notwendig und möglich ist. Ich spreche gern erst mit den Bürgern und bilde mir dann ein Urteil.

Ich vermisse einen Park, wie er in vielen anderen Städten vorhanden ist und in dem alltägliche Bewegung und sportliche Betätigung für alle Altersgruppen möglich sind. Deswegen: Güterbahnhof umgestalten mit umlaufender Inliner-Strecke, Radwegen, Spazierwegen, Flächen für Federball o.ä., Wiese zum Schlittschuhlaufen im Winter u.a.

Parteilos
Kalla Wefel

Sobald der VfL in der 1. Bundesliga ist, sollte ganz allmählich Schluss damit sein.

Statt einer Mehrzweckhalle auf dem alten Güterbahnhofsgelände wird nun an der Stadt- und Schlosswallhalle herumgeflickschustert. Dass die Stadthalle nach der Renovierung sogar noch weniger Zuschauerplätze als vorher hat, ist nur schwer zu begreifen. Sobald ich einen milliardenschweren Sponsor an der Angel habe, gibt es eine Prunkhalle, die dann natürlich nicht " Frieda", sondern " Athene" oder " Bellona" heißen wird. Und sollte ich jemals vor meiner Wiedergeburt sterben: Kalla-Wefel-Gedächtnis-Halle.

Her damit, aber auch Breitensport sollte man stets nüchtern treiben.

Nein. Insbesondere muss die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen intensiviert werden, was einer indirekten Förderung gleichkäme.

Zweitligafußball.

Parteilos
Christian Steiffen

Im Moment sehe ich keinen Bedarf. Ob es weitere Zuwendungen geben kann und wird, bleibt abzusehen.

Eine Arena hätte Sport und Event verbinden können. Ich sehe das in den nächsten Jahren nicht.

Dazu kenne ich weder konkrete Pläne noch einen Kostenvoranschlag. Ich bewege mich persönlich durch Radfahren und Laufen in der gesamten Region. Ob der Bedarf an einer solchen Anlage besteht, wage ich zu bezweifeln. Dass viele Menschen dieses Angebot annehmen werden, scheint mir mehr als fragwürdig. Ich komme nach Einsicht von Plänen und Kalkulationen vielleicht aber zu einem anderen Schluss.

Das kann ich momentan noch nicht beurteilen. Mein Gefühl sagt mir, dass da bestimmt noch mehr ginge. Das ist natürlich eine Kostenfrage.

Treehugging! Vielleicht Bergsteigen.


Anfang der Liste Ende der Liste