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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Parade zur 925-Jahr-Feier
 
"Wichtiges Glied in der Alarmkette"
Zwischenüberschrift:
Festumzug durch Voxtrup krönt das Jubiläum des Stadtteils
 
75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Voxtrup
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Der Festumzug war am Sonntag der umjubelte Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Ganz Voxtrup, so schien es, war auf den Beinen, um trotz der unsicheren Wetterlage die Wegstrecke zu säumen und einen guten Blick auf den Zug zu erheischen.

Mehr als 40 Gruppen sorgten für einen bunten, fantasievollen Querschnitt des gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil. Zum Glück war die breite Regenfront gegen Mittag durchgezogen, sodass die Schirme zusammengeklappt bleiben konnten.

An der Spitze des Zuges machte hinter einer Polizei eskorte der Reiterverein Voxtrup den Weg frei für die folgenden Schul- und Kindergarten-Kinder. Diese präsentierten ihre selbst gemalten und gebastelten Beiträge zum Jubiläum zum Beispiel die Straßennamen Voxtrups und T-Shirts mit bunt ausgemalten Ortswappen. Historische und moderne Traktoren zogen die Wagen der Bauerschaften, unterstützt von Gruppen aus den benachbarten Gemeinden und Ortsteilen Jeggen, Stockum-Lüstringen, Bissendorf sowie Krevinghausen. Sportler des VfR, Laufgruppen und Radwanderer gaben Kostproben ihres Könnens. Nur die Krabbelgruppe Voxtrup übte sich nicht auf allen vieren, sondern reiste auf einer Kutsche.

Schützen und Jäger repräsentierten die grünen Zünfte, Jagdhornbläser und Spielmannszüge sorgten für die musikalischen Zwischentöne. Polizei und Feuerwehr waren samt ihren Einsatzfahrzeugen ebenso vertreten wie schmucke Oldtimer, etwa ein Fiat 500 von 1959 mit Wohnanhänger und ein zehn Jahre jüngerer Karmann Ghia.

Besonders groß war der Publikumsandrang an der Kreuzung Meller Landstraße/ Grünberger Straße. Hier hatte der Bürgerverein eine Begrüßungsstelle eingerichtet. Ansager und Interviewer Thorsten Treidel entlockte den Teilnehmern manch lustiges Detail zu ihren geschmückten Wagen.

Der Zug endete auf der Festwiese an der Holsten-Mündruper Straße. Freigelände und Festzelt boten bis in den Abend Unterhaltung für die ganze Familie.

Am Vormittag hatten Pastor Anton Sinningen von der katholischen Antoniuskirche und Pastorin Renate Jacob von der evangelischen Margarethenkirche mit 500 Gläubigen einen ökumenischen Gottesdienst im Zelt zelebriert. Auf derselben Bühne brachte wenige Stunden zuvor das DJ-Ötzi-Double Uwe Engel die Stimmung bei der Samstagnacht-Party auf den Höhepunkt.

Das Jubiläumswochenende hatte für jeden Voxtruper etwas im Angebot.
Bildtexte:
Ein bundes Bild: Mehr als 40 Gruppen beteiligten sich am Sonntag an dem Umzug.
Das Motto des Jubiläumswochenendes am Beginn des Festumzugs.
Fotos:
Joachim Dierks

Osnabrück. Nach eigenem Bekenntnis war es ein " Einsatz" der besonderen Art, den Ingo Imwalle und Kameraden am Samstag durchstehen mussten. Statt knappe Befehle in die Flüstertüte zu bellen, griff der Ortsbrandmeister zum eleganten Mikrofon und fand geschmeidige Worte, um Gäste zu begrüßen und Danksagungen zu parieren, die der Freiwilligen Feuerwehr Voxtrup zum 75. Geburtstag in langer Folge abgestattet wurden.
Bürgermeister Burkhard Jasper und Stadtbaurat Frank Otte, in dessen Ressort das Feuerwehrwesen fällt, dankten den 41 Feuerwehrmännern und 4 Feuerwehrfrauen der Einsatzabteilung für ihren ehrenamtlichen Einsatz " teilweise unter Einsatz ihres Lebens", vergaßen aber auch nicht die Altersabteilung, die Jugendfeuerwehr und die " kleinen Löschmeister" der Kinderfeuerwehr. " Danke, dass wir nachts ruhig schlafen können", sagte Jasper, " Sie sind die Garanten für die Sicherheit der Bürger."
Otte strich die Qualität der Zusammenarbeit der Freiwilligen Wehren mit der Berufsfeuerwehr heraus: " Das klappt hier einmalig gut", lobte er. Er zeigte Verständnis, dass die Feuerwehrleute das Jubiläum am Wochenende im großen Festzelt anständig feiern: " Pflegen Sie die Kameradschaft! Das muss auch sein, das stärkt die Einsatzbereitschaft."
Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Jürgen Knabenschuh, lobte die Freiwillige Wehr als " eine der ältesten Bürgerinitiativen Voxtrups": " Ihr habt nicht gefragt: Was kann Voxtrup für uns tun?′, sondern deutlich gemacht, was ihr für Voxtrup tun könnt."
Als Geschenk überreichte er eine gerahmte technische Skizze des neuen Löschgruppenfahrzeugs, eines LF 20-10, das eigentlich zum Jubiläum hätte übergeben werden sollen, aber nicht rechtzeitig fertig wurde. " Anhand des Bildes könnt ihr euch schon einmal damit vertraut machen", schlug er vor.
Eine Überraschung hatten am Tag zuvor die Kinder des benachbarten Kindergartens St. Christophorus bereitet. Sie erschienen mit einer selbst gebastelten Buchsbaum-Girlande, an der selbst gemalte und aus Prospekten ausgeschnittene feuerwehrtypische Utensilien wie Helme, Stiefel oder Gasmasken baumelten. Zusammen mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern schmückten sie damit den Eingang zum Feuerwehrhaus.
Bildtext:
Den Dank der Stadt übermittelten (von links) Stadtbaurat Frank Otte und Bürgermeister Burkhard Jasper den Voxtruper Feuerwehrleuten Ingo Imwalle und Michael Boes. Rechts Jürgen Knabenschuh, Chef der Berufsfeuerwehr.
Foto:
Parton
Autor:
Joachim Dierks


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