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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schüler und Lehrer aus ganz Europa zu Gast
 
Das Geheimnis des Regenbogens
 
Eine Kiste auf Wanderschaft
 
Europäischer Blumengarten
 
Einblicke in deutsche Schulklassen
Zwischenüberschrift:
Antoniusschule Holzhausen feiert Comenius-Woche – Klasse!Kids-Reporter berichten über die Aktionen
 
Gastfreundschaft als größter Schatz
 
Landestypische Dinge kommen in die "European Thought Box"
 
Für jedes Land blüht eine Blume
 
Gäste besuchen die Viertklässler im Unterricht
Artikel:
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Originaltext:
Georgsmarienhütte. Eine weite Anreise hatten die Gäste, die in diesem Schuljahr die Antoniusschule Holzhausen besucht haben: Sie kamen aus Italien, Polen, Litauen, der Türkei und dem spanischen Baskenland, um mehr über Deutschland und sein Schulsystem zu erfahren. Die Besuche sind Teil des sogenannten Comenius-Programms der Europäischen Union, das die Zusammenarbeit von Schulen in Europa fördern will.

Seit 2003 nimmt die Grundschule an dem Comenius-Projekt teil. Ziel des Projektes ist es, mehr über andere Länder und die Vielfalt Europas zu erfahren. So stand der Besuch der Partnerschulen auch unter dem Motto " Die Farben Europas der multikulturelle Regenbogen".

Auch soll mit dem Projekt erreicht werden, Verständnis für die Bräuche und die Lebensweise in anderen europäischen Ländern zu wecken und die Zusammenarbeit der Lehrkräfte über die Grenzen hinweg zu stärken.

15 Lehrer und vier Schüler waren nun in Deutschland, genauer gesagt im Georgsmarienhütter Stadtteil Holzhausen zu Gast. Die Grundschüler haben ein ordentliches Programm für die Besucher vorbereitet, unter anderem ein europäisches Kochbuch und einen Gesangswettbewerb.

Bei der Willkommensfeier in der Sporthalle tanzten die Schüler und sangen Lieder, überreichten kleine Gastgeschenke und begeisterten mit einem kleinen Theaterstück, das sie mit Socken einstudiert hatten. Die gesamte Zeremonie stand im Zeichen der bunten Farben des Regenbogens. So tanzten die Klassen beispielsweise mit bunten Bändern um einen regenbogenfarbenen Fallschirm herum.

Was aber genau es mit dem Regenbogen auf sich hat und welche weiteren Aktionen die Grundschüler für ihre Gäste während der Comenius-Woche vorbereitet haben das berichten die Antoniusschüler, die am Klasse! Kids-Projekt teilgenommen haben, auf dieser Seite selbst.
Bildtext:
Die Willkommensfeier in der Sporthalle der Antoniusschule Holzhausen stand ganz im Zeichen des Regenbogens - dem Symbol des Comenius-Projekts.
Foto:
Archiv/ Pentermann

Die Treffen in den Ländern

Im Jahr 2002 hat die Antoniusschule in Holzhausen zum ersten Mal an dem Comeniusprojekt teilgenommen. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen hat sich unsere Schule ein zweites Mal beworben. Durch einen Zufall nahm die baskische Schule, die bereits 2002 dabei war, auch in dieser Runde wieder an dem Projekt teil.

Das erste Treffen der teilnehmenden Länder Polen, Italien, Spanien/ Baskenland, Litauen, Türkei und Deutschland fand bereits 2010 in der Türkei statt. In den zwei folgenden Jahren gab es dann weitere Comeniusmeetings in den teilnehmenden Ländern, nämlich in Polen, Griechenland, Italien und Spanien. In diesem Jahr kamen dann Schüler und Lehrer aus den anderen fünf Ländern nach Holzhausen.

Durch die Besuche sollen sich die Schüler und Lehrer aus den verschiedenen europäischen Ländern besser kennenlernen.
Bildtext:
Die Klasse!- Kids-Reporter: Yannik Düpjan, Julian Kuse und Jonas Hetke.

Georgsmarienhütte. Während des Comeniusprojekts ist ständig die Rede vom Geheimnis des Regenbogens. Was ist denn das? Schüler aus unserer Schule, die wir dazu befragt haben, meinen Folgendes: Florian Schütze aus der Klasse 2b (8 Jahre) findet, dass das Geheimnis des Regenbogens ein Schatz ist. " Das Geheimnis ist Glück!", sagt Marian Kirchhoff aus der 4a (10 Jahre).
Wir führten ein Interview mit dem Schulleiter unserer Schule, Wolfgang Göbel, und erfuhren, was er über das Geheimnis des Regenbogens denkt.
Herr Göbel, warum haben Sie das Symbol ,, Regenbogen" für das Comeniusprojekt gewählt?
Die Idee kam uns auf dem Vorbereitungstreffen zum Projekt in der Türkei. Dort haben wir gemeinsam überlegt und uns dann gedacht, dass der Regenbogen ein ganz gutes Symbol für das ist, was wir wollen. Nämlich sechs verschiedene Länder zusammen in einem Projekt haben.
Für was stehen die Farben des Regenbogens in dem Comeniusprojekt?
Die Farben des Regenbogens stehen für die Vielfältigkeit, die dieses Projekt mit sich bringt.
Was ist das Geheimnis des Regenbogens aus Ihrer Sicht?
Ich habe einmal etwas über das Geheimnis des Regenbogens gelesen, und ich finde, das passt ganz toll. Man sagt, am Ende des Regenbogens liegt ein Schatz vergraben. Auf unseren Besuchen in den Partnerländern haben wir diesen Schatz immer wieder entdeckt. Dieser Schatz bestand aber nicht aus einer Kiste mit Goldmünzen, sondern war viel wertvoller. Der Schatz bestand aus Freundschaft. In jedem Land wurden wir sehr gastfreundlich von allen begrüßt, und das ist aus meiner Sicht das Geheimnis des Regenbogens.
Bildtexte:
Die Autoren: Ricardo Klostermann und Marian Sommer
Schulleiter Wolfgang Gobel empfing die Gäste aus den Partnerländern.

Georgsmarienhütte. Die " European Thought Box" ist eine Aktion, die während des zweijährigen Comeni us projekts durchgeführt wurde. Jedes Land, das von der Box besucht wurde, legte etwas Landestypisches hinein. Was Deutschland in die Box hineinlegt, wird noch von der Comenius-AG überlegt. Deswegen ist das noch ein großes Geheimnis.
Wir wollen hier nun einmal beispielhaft drei Dinge aus der Box kurz vorstellen.
Das blaue Auge: Das blaue Auge ist ein Amulett aus der Türkei und wird auch " nacar boncuk" genannt. Man findet es oft an Wohnungstüren oder Hauswänden. Aber was steckt eigentlich hinter dem Talisman? In der Türkei sagt man, dass Menschen mit blauen Augen Unglück bringen sollen. Der Talisman ist eine Art Gegenzauber, also ein Glücksbringer.
Das tanzende Paar: Aus Polen wurde ein tanzendes Paar in traditioneller Tracht in die Box gelegt. In Polen sind Trachten und Volkstänze noch sehr weit verbreitet.
Romulus und Remus: Die Italiener legten unter anderem eine kleine " Romulus-und-Remus"- Statue in die Box. Der Sage nach waren diese beiden die Gründer der Stadt Rom im Jahr 753 vor Christus.
Bildtext:
Die Autorinnen: Helen Wethkamp und Merle Wilkens.

Georgsmarienhütte. European Flower Garden: So lautet eine weitere Aktion, die während des Comenius projekts entstanden ist.
Im März haben die Kinder aus der Comenius-AG die Blumen in dem Europäischen Blumengarten der Antoniusschule eingesät. Die Kinder haben sie deshalb gesät, damit am Ende des Projekts noch ein Andenken bleibt. In diesem Blumengarten soll für jedes Land eine Pflanze wachsen: Für die Türkei soll hier zum Beispiel eine Dahlia Variabilies, für Litauen eine Nelke und für das Baskenland eine Violeta Olorosa wachsen. Nach einiger Zeit sind die Blumen hier auch schon gut gewachsen bis auf die Blumen für das Baskenland. Die benötigen nämlich erst Frost und dann Wärme!
Damit die spanischen Gäste nicht leer ausgehen, haben wir dann kleine Pflanzen von einem Blumenhändler gekauft und diese in den Blumengarten gepflanzt.
Zunächst sind die Pflanzen in Blumentöpfen in der Schule gewachsen. Aber Ende Juni wurden sie in den Anto nius park gepflanzt.
Bildtexte:
Die Comenius-AG der Anto niusschule in Holzhausen hat für jedes teilnehmende Land eine Blume eingesät.
Die Autorinnen: Kosima Kowalski und Carlotta Johannböke.

Georgsmarienhütte. Wie sieht eigentlich ein Klassenraum an einer deutschen Grundschule aus? Diese und ähnliche Fragen stellten sich auch unsere Gäste aus den Partnerländern. Einen kleinen Einblick bekamen sie in der Besuchswoche. Dieser war nicht nur für die Gäste spannend.
Direkt nach der Willkommensfeier begaben sich vier Schüler aus Litauen in die Klasse 4c, um den Schülern eine Power-Point-Präsentation über ihr Land zu zeigen. Die Schüler waren sehr interessiert und gespannt. Zum Abschied bekamen sie von den litauischen Schülern noch kleine Geschenke wie Armbänder, Bonbons, Karten und Magnete aus ihrem Land und verabschiedeten sich.
Zur Begrüßung ein Lied
Am nächsten Tag besuchten auch die anderen Gäste die Klassen 3a, 3b, 4a und die 4b. Jede Klasse hatte sich besonders auf ein Partnerland vorbereitet. Dies konnte man schon an der Dekoration der Klasse erkennen.
Die Klasse 3a von Anke Brauweiler war Partnerklasse des Baskenlands. Carmen Frommeier (9 Jahre) fand den Besuch aus dem Baskenland sehr freundlich.
Besonders auf das Land Polen hatte sich die 4a von Klassenlehrerin Kerstin von Rappard-Klare vorbereitet. " Die Zeit des Besuchs verging wie im Flug", sagte Schülerin Christina Zwinger (10 Jahre).
Die Klasse 4b von Andrea Rutemöller musste sich ein wenig in Geduld üben. Die Lehrkräfte aus Italien kamen nämlich später als erwartet. Die Stunde war schon fast vorbei, als die Besucher endlich erschienen. Die 4b begrüßte ihre Gäste dann mit einem englischen Lied und einem kurzen italienischen Dialog, den sie im Unterricht gelernt hatten.
Die 4c von Bianca Sieker wurde in der Turnhalle während des Uni-Tanzprojektes besucht.
Schulleiter Wolfgang Göbel berichtete uns später im Interview: " Die Gäste fanden es sehr interessant, dass die Kinder sich so für das Tanzen begeistern."
Auch wenn sich der ein oder andere mehr Zeit mit den Gästen gewünscht hätte, so waren sich doch am Ende alle einig: Der Besuch war eine tolle Sache, die man so schnell nicht vergessen wird.
Bildtext:
Die Klasse!- Kids-Autorinnen: Hanne Garten, Corinna Obermeyer und Felicia Marie Lehmann
Autor:
Cornelia Achenbach, Yannik Düpjan, Julian Kuse, Jonas Hetke, Marian Sommer, Ricardo Klostermann, Helen Wethkamp, Merle Wilkens, Kosima Kowalski, Carlotta Johannböke, Hanne Garten, Corinna Obermeyer, Felicia Marie Lehmann


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