User Online: 2 | Timeout: 09:12Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Westerberg: Bebauung oder Randbebauung?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

In der gestrigen Sitzung des Rates stand noch einmal die landschaftliche und bauliche Gestaltung des Westerberges zur Beratung an, weil das der Regierung gehörige Gebiet an der Händel- und Gluckstraße nunmehr auch in das Ortsstatut mit aufgenommen ist. Bei dieser Gelegenheit wurden erneut Bedenken wegen des Ausmaßes der Bebauung vorgetragen, da ja doch das Gebiet des Westerberges nach dem grundlegenden Beschluß zu einem wirklichen Erholungsgebiet ausgebaut und in seiner landschaftlichen Schönheit erhalten werden soll. Unter anderem war es Senator Konrad, der darauf hinwies, daß auf jeden Fall die herrlichen Ausblicke nicht beeinträchtigt werden sollen. Er wies auf einen Neubau am Kammweg hin, der den Ausblick auf den Teutoburger Wald empfindlich behindere. Ratsherrin Talheim wandte sich insbesondere gegen den neuerlichen Plan, ein Studentenwohnheim in Gestalt eines achtstöckigen Hauses im Gelände der geplanten Ingenieurschule zu erbauen und das hier mögliche öffentliche Grün erheblich zu beschneiden. Sie wandte sich mit eindringlichen Worten gegen eine Beschneidung des Grüns, da hier eine einmalige Gelegenheit gegeben sei, alten und kranken Menschen wirkliche Erholung zu bieten. Bürgermeister Erpenbeck betonte mit Nachdruck, daß es sich bei der Bebauung des Westerberges tatsächlich nur um eine Randbebauung handele, nicht etwa darum, den Westerberg zu einem Randgebiet zu machen. Es sei die feste Absicht, das Westerberggebiet zu einem großen Raum der Erholung im natürlichen Grün auszugestalten.
- ... Im Rahmen der Debatte über die Westerbergbebauung stellte Senator Konrad die Frage, ob der Schlehenbusch als Vogelschutzgebiet erhalten bleibe, was von Senator Cromme bejaht wurde. In seinen verschiedentlichen Ausführungen zu diesem Projekt stellte Senator Cromme u. a. auch fest, daß ursprünglich für das Gebiet zwischen Barbarastraße und Albrechtstraße Wohnhäuser vorgesehen gewesen seien. In der Genehmigung der Regierung sei das Gebiet dann zunächst ausgeklammert worden. Jetzt liege die Genehmigung vor, hier Grünanlagen und die Gebäude der Ingenieurschule zu errichten.


Anfang der Liste Ende der Liste