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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Woher kriegen die Nahner ihr Bargeld?
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum diskutiert über Schließung der Sparkassen-Filiale, Grünabfall und Verkehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ärger um Staus vor der Autobahn, Sorge um einen Grünabfallplatz, Wut über die Schließung einer Sparkassenfiliale und Engagement für Lebensqualität: All das beschäftigte das Bürgerforum Nahne.
Oft löst sich der Knoten nur schwer auf: Nördlich und südlich der Autobahn auf der Sutthauser Straße staut sich der Verkehr. Aus der Straße " Am Wulfter Turm" schaffen es oft nur zwei Autos durch die Grünphase, auf der Eduard-Pestel-Straße sieht es offenbar ähnlich aus. Beide Straßen liegen gegenüber den Autobahnanschlüssen. Besonders gefährlich: Wird es auf der Sutthauser Straße eng, reicht der Stau bis auf die Autobahn. Das soll sich ändern. Matthias Drees vom Fachbereich Städtebau brachte einen Plan mit: " Wir wollen die Autos schneller von der Autobahn runterkriegen und mehr Verkehr durch die Kreuzungen bringen" und zwar mit " umorganisierten" Fahrstreifen auf den betroffenen Straßen unter anderem sind zwei Geradeausspuren auf der Sutthauser Straße stadtauswärts vorgesehen. Sowohl dort als auch an der Eduard-Pestel-Straße sind neue Ampelphasen geplant. Ende des Jahres oder im Frühjahr 2016 soll der Plan umgesetzt werden.
Manche Nahner bringen ihre Grünabfälle mit der Schiebkarre zum Paradiesweg. Mit ihnen befürchtet der Bürgerverein, dass der Containerplatz geschlossen wird. In dem Fall " müssen wir ganz nach Sutthausen fahren", stellte Annegret Gutendorf fest. Hartmut Damerow vom Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) wollte die Bürger weder beruhigen noch betrüben. Über eine neue Strategie für die Erfassung von Wertstoffen und Gartenabfällen sei noch nichts entschieden. Das sei Sache der Politik. Fritz Brickwedde, der das Bürgerforum leitete, sagte es so: " Wir sind noch ganz am Anfang einer Diskussion."
Klar ist, dass die Nahner auf ihre Sparkassen-Filiale verzichten sollen. Als Finanzdezernent Thomas Fillep die Stellungnahme von Sparkassen-Chef Johannes Hartig vortrug, es sei Grundsatz der Sparkasse, bei den Menschen zu sein, lachten die Bürger. Und als er Hartigs Vorschlag, vortrug, die Filialen an der Meller Straße und am Rosenplatz zu nutzen, reagierten manche empört. Vor allem Ältere seien benachteiligt, verdeutlichte ein Nahner. Die Sparkasse im Internet so etwas komme für sie nicht infrage: " Viele, die hier nach dem Krieg alles aufgebaut haben, besitzen gar keinen Computer." Der CDU-Politiker Fritz Brickwedde und der SPD-Politiker Ulrich Hus, die sich beide im Verwaltungsrat der Sparkasse befinden, warben um Verständnis: Viele Sparkassen-Kunden besuchten nicht mehr die Filialen. Doch wie kommen die Nahner an Bargeld? Brickwedde will die Anregung eines Bürgers demnächst aufgreifen: Wie wäre es mit Geldausgaben in Geschäften? Ein Anwohner meinte, auf dem Weg mit dem Auto zur nächsten Filiale würde er die Kreuzungen wieder mehr belasten.
Dass Nahne eine " Schlafstadt" wird, will Annegret Gutendorf verhindern. Sie will sich mit dem Bürgerverein für die Lebensqualität für ältere Menschen und ebenfalls für jüngere einsetzen.
Bildtext:
Bleibt es so? Die Zukunft des Gartenabfallplatzes am Paradiesweg steht zur Diskussion.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
jweb


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