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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grün-und Parkfläche?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Mit der Gestaltung des Goetheplatzes haben sich die zuständigen Ausschüsse und die Verwaltung eingehend beschäftigt. Es gab Einzelbesprechungen und kombinierte Sitzungen, in deren Verlauf das Problem erörtert wurde. Was dabei herausgekommen ist, läßt sich nicht mit Sicherheit sagen, zumal es in dieser Frage verschiedene Meinungen gibt. Sie auf einen Nenner zu bringen, ist auch nicht zu erwarten. Daß man aber eine gangbare Lösung finden muß, darüber kann es keinen Zweifel geben. Schon deshalb ist eine ansprechende Gestaltung notwendig, weil die Fläche inmitten von Häuserzeilen und Verkehrswegen den Raum aufzulockern hat.
Früher war der Goetheplatz ein grünes Dreieck, das augenblicklich sein " Gesicht" verloren hat. Ringsum sind die Fahrbahnen aufgewühlt. Schon werden die Bordsteine gesetzt, und von der Kreuzung Möserstraße und Goethering her verlängert sich der neugestampfte Unterbau, über den sogleich die Asphaltdecke gezogen wird.
Noch stehen auf dem Goetheplatz die Baubuden. Ebenfalls werden dort Baumaterialien gelagert. Und wie sieht nun die Planung aus, die den endgültigen Zustand der Anlage festlegt? Zunächst gab es Fragen über Fragen. Die einen wünschen sich wieder eine Grünfläche, die anderen sprachen sich für Parkflächen aus, und wiederum andere sahen gern einen Kinderspielplatz verwirklicht. Die Vorschläge kamen, aber wegen ihrer Verschiedenartigkeit konnte eine Entscheidung auf Anhieb nicht herbeigeführt werden.
Also stand unlängst die Frage im Vordergrund, etwa Kombinationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen, um letztlich gar der Vielseitigkeit zu entsprechen. Es ist also jüngst die Rede davon gewesen, den Goetheplatz zu " staffeln", das heißt, ihn in Grün- und Parkflächen aufzuteilen, dabei aber auch Baumpflanzungen zu berücksichtigen. Hier einen ausgesprochenen Erholungspark zu schaffen, schien den Planungsstellen nicht angebracht, weil der Goethering vom Lärm des rund um ihn laufenden Straßenverkehrs ziemlich " unsicher" gemacht wird.
Wie die Entscheidung nun ausfallen mag, es bleibt nur die Hoffnung, daß eine Lösung verfolgt wird, die den Charakter des Goetheplatzes nicht stadtfremd erscheinen läßt. Denn auf Oasen, die eine lebendige Gliederung in den Wohnbereichen bewirken, ist auf keinen Fall zu verzichten.


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