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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Teich umgekippt: Hunderte Fische tot
Zwischenüberschrift:
Feuerwehr Voxtrup muss Rettungseinsatz abbrechen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In einem umgekippten Regenrückhaltebecken in Osnabrück sind am Wochenende Hunderte Fische verendet. Die Freiwillige Feuerwehr Voxtrup konnte durch beherztes Pumpen zwar Schlimmeres verhindern, musste ihren Einsatz am Sonntag aber wegen Gewittergefahr abbrechen.
Der Teich befindet sich im Stadtteil Darum-Gretesch-Lüstringen an der Straße " Auf dem Gehren". Er ist mehr als 260 Meter lang und über 30 Meter breit.
Zu wenig Sauerstoff
Wie Feuerwehrsprecher Axel Minnerup unserer Redaktion am Sonntag auf Nachfrage erklärte, hat die Hitze der vorigen Tage dem Gewässer zu viel Sauerstoff entzogen. Schlagartig seien am Wochenende " zwischen 400 und 500 Fische" eingegangen und an die Oberfläche getrieben, darunter Hechte, Barsche und Rotaugen. Die Feuerwehr habe bereits am Samstagabend damit begonnen, die toten Tiere abzufischen und das Regenrückhaltebecken zu belüften. Dazu wurde Wasser aus dem Teich abgepumpt und anschließend mit Strahlrohren wieder zurückgeworfen.
Am Sonntag wurde der Einsatz fortgesetzt, dann aber gegen Mittag wegen dräuender Unwetter abgebrochen.
Gewitter zu gefährlich
" Der Teich befindet sich unter einer Hochspannungsleitung. Das Risiko, auf dem Wasser zu arbeiten, ist deshalb gerade bei Gewitter zu groß", sagte Axel Minnerup. Die Feuerwehr werde ihre Fischrettung am Regenrückhaltebecken wieder aufnehmen, sobald das Wetter es zulasse. Dies sei voraussichtlich erst zu Wochenbeginn der Fall, so der Sprecher.
Bildtexte:
Mit dem Schlauchboot der Berufsfeuerwehr hat die Ortsfeuerwehr Voxtrup die toten Fische aus dem Regenrückhaltebecken eingesammelt.
Um das umgekippte Regenrückhaltebecken zu belüften, wurde Wasser abgepumpt und anschließend mit Strahlrohren wieder in den Teich zurückgeworfen.
Fotos:
Axel Minnerup/ Freiwillige Feuerwehr
Autor:
Sebastian Stricker


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