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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadtwerke zapfen Reservebrunnen an, Stadt warnt vor Waldbrandgefahr
Zwischenüberschrift:
Moskaubad auf Rekordkurs – Bus-Klimaanlagen stoßen an ihre Grenzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Osnabrücker Wassernetz und die Bäder sind gut auf die fortdauernde Hitze vorbereitet in den Stadtbussen hingegen muss geschwitzt werden. Das haben die Stadtwerke am Donnerstag mitgeteilt. Die Stadt warnte indessen vor Waldbrandgefahr.
Im Jahresdurchschnitt benutzt jeder Osnabrücker den Angaben zufolge etwa 120 Liter Wasser am Tag. Bei den derzeitigen Temperaturen liege der Tagesbedarf weitaus höher: Der von den Stadtwerken gemessene Tagesspitzenverbrauch nähere sich der Marke von 40 000 Kubikmetern. Das liege vor allem an der Gartenbewässerung. " Eine Wasserknappheit gibt es bei uns deshalb aber nicht", wird der Technische Leiter Ingo Hannemann in der Mitteilung zitiert. Da die Region zu den niederschlagsreichsten Gebieten Deutschlands gehöre, könne sich der Grundwasserspiegel ständig regenerieren. " Auch bei längeren Trockenperioden sitzen wir hier nicht auf dem Trockenen." Die Stadtwerke hätten zudem die Möglichkeit, Reservebrunnen im Stadtgebiet zuzuschalten. Der erste dieser Zusatzbrunnen sei gestern in Betrieb genommen worden. In einigen Stadtteilen könne sich dadurch die Wasserhärte vorübergehend leicht verändern.
Auswirkungen haben die tropischen Temperaturen natürlich auch auf die Besucherzahlen der Bäder. " Am Mittwoch haben wir bereits rund 4500 Besucher im Moskaubad gezählt ein Spitzenwert außerhalb der Sommerferien", so Bäderchef Wolfgang Hermle. Am Wochenende sei im " Moskau" mit mehr als 6000 Tagesgästen zu rechnen – " solche Besucherzahlen haben wir nur alle paar Jahre". Die Stadtwerke werden das Kassenpersonal aufstocken und Zusatzkassen einrichten.
An ihre Grenzen stoßen laut André Kränzke, dem Leiter des Verkehrsbetriebs, die Bus-Klimaanlagen. Diese könnten die Temperatur im Vergleich zur Außentemperatur nur um maximal sechs Grad herunterkühlen. Bei extrem hohen Temperaturen müsse zudem sogar mit Totalausfällen gerechnet werden. In einem solchen Fall werde der betroffene Bus so schnell wie möglich ausgetauscht.
Die Stadtverwaltung warnte derweil davor, durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit Waldbrände zu verursachen. Weggeworfene Zigarettenkippen, eine Glasflasche, die wie ein Brennglas wirke, oder ein nicht richtig gelöschtes Grillfeuer könnten verheerende Auswirkungen haben. Vom 1. März bis 31. Oktober sei es grundsätzlich verboten, in Waldnähe zu rauchen oder ein offenes Feuer zu entzünden.
Autor:
pm, ack


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