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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das neue Stadtviertel der stattlichen Preise
Zwischenüberschrift:
Im Baugebiet Mittewest werden bis zu 4000 Euro für einen Quadratmeter Wohnfläche verlangt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Borkumweg und Baltrumweg die Straßennamen stehen fest, aber zu sehen gibt es bislang nur ein paar Erdhaufen, die bei den Erschließungsarbeiten ausgehoben wurden. Das frühere Busdepot zwischen der Ernst-Sievers-Straße und der Augustenburger Straße wird sich in den kommenden Monaten zu einer Großbaustelle mausern.

" Die ersten Baugenehmigungen sind schon erteilt", sagt Fachdienstleiter Holger Clodius vom Fachbereich Städtebau. Entlang der beiden noch nicht wahrnehmbaren Straßen sollen hochwertige Wohnhäuser in zwei- bis dreigeschossiger Bauweise entstehen. Zu Verzögerungen war es gekommen, weil die Firma Hochtief auf die Option verzichtet hatte, sechs Grundstücke auf dem Depotgrundstück zu bebauen. In einem zweiten Vergabeverfahren wurden sie an neue Investoren vergeben. Darunter sollen auch Privatleute sein, die dort selber einziehen wollen. Auf dem 1, 6 Hektar großen Areal südlich der Augustenburger Straße sind einzeln stehende Stadtvillen vorgesehen.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass für die neuen Wohnungen im Stadtquartier Mittewest stattliche Summen verlangt werden. Der Immobilien-Kompass des Gutachterausschusses beziffert den Quadratmeterpreis auf bis zu 4000 Euro. Diese Zahl stützt sich auf Eigentumswohnungen im sogenannten Stadtpalais an der Ecke Kirchenkamp/ Ernst-Sievers-Straße, das im Stil der Jahrhundertwende gebaut wurde, und auf die Wohnhäuser, die Hochtief entlang der Augustenburger Straße errichtet.

Dort konzentriert sich das Baugeschehen derzeit: Geplant sind sieben zum Teil verbundene Neubauten mit 113 Miet- und Eigentumswohnungen. Dazu kommt eine gemeinsame Tiefgarage für 98 Autos. Schon fertiggestellt ist die Quartiergarage an der Lotter Straße mit 170 Stellplätzen.

Zu einem besonderen Clou soll das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Hagedorn an der Lotter Straße werden. Hochtief will auf 4500 qm Fläche Loftwohnungen und Büros mit historischem Ambiente bauen. Auch das ehemalige Wartehäuschen bleibt erhalten. Es soll für eine gastronomische Nutzung hergerichtet werden. Im darunterliegenden Keller wird ein Blockheizkraftwerk installiert, das alle Gebäude im Stadtquartier Mittewest mit Nahwärme versorgen soll.
Bildtexte:
113 Wohnungen baut Hochtief entlang der Augustenburger Straße. Im Hintergrund die Hagedorn′sche Fabrik, in der Loftwohnungen und Büros entstehen sollen.
Zwei neue Straßen werden das alte Busdepot durchziehen.
Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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