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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Klosterkammer beendet Reparaturen
Zwischenüberschrift:
Poller schützen am Dammer Hof vor Beschädigung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Es gab eine Menge Zoff um den Dammer Hof in Osnabrück. Der Zustand der im Besitz der Klosterkammer Hannover befindlichen Fläche war über Jahre marode. Nun hat die Klosterkammer die Reparaturarbeiten abgeschlossen.

Das Pflaster ist teilweise erneuert, Unebenheiten sind beseitigt, und der Platz im Stadtteil Dodesheide ist vor dem Befahren mit Betonpollern geschützt. Die Fläche ist ausschließlich für Fußgänger ausgelegt. Die Klosterkammer hat knapp 30 000 Euro für die Instandsetzung investiert.

Das Augenmerk der Klosterkammer liegt jetzt darauf, dass in Zukunft keine Fahrzeuge mehr auf den Dammer Hof gelangen, damit er intakt bleibt. " Wir haben festgestellt, dass bereits Fahrzeuge versucht haben, über eine stadteigene Fläche auf den Dammer Hof zu kommen. Wenn diese Stelle nicht abgesperrt wird, werden unsere Sanierungsmaßnahmen in kürzester Zeit zunichtegemacht", sagt Andreas Hesse, Kammerdirektor der Klosterkammer Hannover. Klosterkammer und Stadt würden jetzt alles Erforderliche tun, um eine weitere Befahrung zu unterbinden, wie die Kammer mitteilt.

Über Jahre hatten Anlieger, Politik und auch Verwaltung immer wieder Kritik am miesen Zustand des Platzes geäußert und eine Instandsetzung gefordert. Diskussionen um eine mögliche Bebauung angrenzender Flächen, die damit einhergehenden möglichen Veränderungen der Besitzverhältnisse bei städtischen Flächen und Flächen der Klosterkammer sowie eine Beteiligung der Stadt an den Instandsetzungskosten begleiteten den Renovierungsprozess, der erst richtig Schwung aufnahm, als zu Beginn des Jahres eine Fußgängerin auf dem Platz stürzte und sich schwer verletzte. Die Klosterkammer hatte nach eigenen Worten bereits im Herbst 2014 mit den Planungen für die Sanierung begonnen, die Arbeiten aber erst 2015 ausführen wollen.

Die Anwohner des Dammer Hofes hätten ihre Vorstellungen zur Gestaltung des Platzes einbringen wollen, so die Klosterkammer. Ihr Wunsch: Kunden und Lieferanten sollten die Fläche in Zukunft regulär befahren können. " Diesen Wunsch können wir nicht erfüllen, der Untergrund lässt eine Befahrung mit Kraftfahrzeugen nicht zu", so Friederike Bock, Dezernentin in der Abteilung Liegenschaften der Klosterkammer. Um die vielfältigen Leistungsverpflichtungen der von der Klosterkammer verwalteten Stiftungen erfüllen zu können, müsse das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben gewahrt bleiben, so die Klosterkammer.

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Bildtext:
Nach der Instandsetzung ist der Dammer Hof für Autos tabu.
Foto:
Jörg Martens
Autor:
Dietmar Kröger


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