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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Studentenwerk baut großes Wohnheim
 
Studentenwerk baut neues Wohnheim
Zwischenüberschrift:
Nahe dem Campus Westerberg sollen in Kürze über 170 Plätze entstehen – Fördermittel vom Land
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. In unmittelbarer Nähe zum Campus Westerberg in Osnabrück will das Studentenwerk Osnabrück ein neues Wohnheim mit über 170 Plätzen bauen. Das auserkorene Grundstück zwischen Natruper Straße und Berghoffstraße ist bereits baureif, die Pläne für das Haus liegen angeblich fertig in der Schublade. Einzelheiten will das Studentenwerk aber erst bekannt geben, wenn die Baugenehmigung vorliegt.
Wie die beiden Osnabrücker Landtagsabgeordneten Frank Henning (SPD) und Volker Bajus am Freitag mitteilten, beteiligt sich das Land Niedersachsen mit mindestens 1, 5 Millionen Euro an dem Bau. Das Geld stamme aus einem mit 5 Millionen Euro gefüllten Sondertopf, der zur Förderung studentischen Wohnraums in ganz Niedersachsen geschaffen wurde.

Osnabrück. Nahe dem Campus Westerberg in Osnabrück soll in Kürze ein neues Studentenwohnheim mit über 170 Plätzen entstehen. Bauherr ist das Studentenwerk Osnabrück.

Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der Osnabrücker Landtagsabgeordneten Frank Henning (SPD) und Volker Bajus (Grüne) vom Freitag hervor. Darin verkünden sie unter anderem eine Baukostenbeteiligung des Landes Niedersachsen in Höhe von mindestens 1, 5 Millionen Euro. Dies entspreche etwa einem Drittel der Summe von 5 Millionen Euro, die das Land insgesamt für studentisches Wohnen zur Verfügung stellt. Das Geld aus diesem Sondertopf werde als zinsloses Darlehen gewährt.

Baugenehmigung fehlt

Das neue Studentenwohnheim entsteht den weiteren Angaben zufolge auf einem Grundstück zwischen Natruper Straße und Berghoffstraße unmittelbar gegenüber der Einmündung zur Artilleriestraße. Damit liegt es nur einen Steinwurf vom Campus Westerberg entfernt, einem der Hauptstandorte von Universität und Hochschule Osnabrück.

Das Studentenwerk selbst äußerte sich am Freitag nicht zu seinen Plänen. Bevor weitere Einzelheiten bekannt gegeben werden, wolle sie zunächst die Baugenehmigung abwarten, sagte Geschäftsführerin Birgit Bornemann unserer Redaktion. Auf Nachfrage beim Fachbereich Städtebau der Stadt Osnabrück hieß es dazu, das Bauantragsverfahren sei " sehr weit gediehen", es gebe aber noch " offene Fragen".

Die beiden Osnabrücker Landtagsabgeordneten Henning und Bajus zeigten sich erfreut über die Förderzusage der rot-grünen Regierung in Hannover. " Das ist eine gute Nachricht für Osnabrücker Studierende. Die Mittel helfen, für Entspannung am Markt für bezahlbares Wohnen zu sorgen", heißt es in ihrer Mitteilung. Die Zusage sei auch " Ausdruck des Vertrauens in die gute Arbeit des Osnabrücker Studentenwerks". Da es für das Bauvorhaben an der Natruper Straße/ Berghoffstraße " bereits ein fertiges Konzept in der Schublade" habe, könnten sofort Förderanträge gestellt werden.

Weiter heißt es: " Wir können stolz auf unser Studentenwerk sein. Weil der Hochschulstandort Osnabrück wächst, ist es wichtig, dass zusätzlicher Wohnraum entsteht." Unter anderem bekomme die Hochschule Osnabrück 13, 2 Millionen Euro für die Einrichtung von über 700 neuen Studienplätzen. Stadt und Land seien daher auch in Zukunft weiter gefordert, studentisches Wohnen zu bezahlbaren Preisen zu unterstützen, so die beiden Abgeordneten.

Eins der größten Häuser

Das Studentenwerk Osnabrück betreibt nach eigenen Angaben 24 Wohnanlagen in der Stadt Osnabrück. Eine davon, das Wir-Quartier am Borkumweg (Weststadt), befindet sich noch im Bau und soll zum Wintersemester 2015/ 16 bezugsfertig sein. Hinzu kommen je eine Wohnanlage in Vechta und Lingen. Das geplante Studentenwohnheim am Campus Westerberg in Osnabrück wäre mit über 170 Plätzen eines der größten.

Ein weiteres Haus mit 60 Wohnungen soll bekanntlich an der Friedrich-Janssen-Straße im Wohn- und Wissenschaftspark entstehen. Für das 2800 Quadratmeter große Grundstück im Besitz der Stadt wird im Bieterverfahren ein Käufer gesucht, nachdem Ende 2014 im Rat der Versuch gescheitert war, die Parzelle ohne öffentliche Ausschreibung zum Vorzugspreis an das Studentenwerk Osnabrück zu veräußern.

Mehr zum Thema Studentenwohnheime in Osnabrück in unserem Hochschulportal auf www.noz.de/ campus
Bildtext:
Auf diesem Grundstück zwischen Natruper Straße und Berghoffstraße (Westerberg) plant das Studentenwerk Osnabrück ein neues Wohnhein mit über 170 Plätzen.
Foto:
Gert Westdörp

Kommentar
Entlastung

Der baldige Neubau eines der größten Studentenwohnheime in Osnabrück mit über 170 Plätzen wird das Angebot für bezahlbare Wohnungen in der Stadt vergrößern und so den freien Immobilienmarkt entlasten. Dass das Haus zudem direkt am Campus Westerberg errichtet werden kann, ist auch gut für die Umwelt: Die fußläufige Erreichbarkeit von Hörsälen, Bibliothek und Mensa erspart jede Menge Verkehr. Außerdem macht es den Hochschulstandort Osnabrück attraktiver. Hier hat das Studentenwerk viel Geschick bewiesen, als es die nötigen Grundstücke in bester Lage beschaffte.

Die finanzielle Beteiligung Niedersachsens am Wohnheimbau darf als Erfolg der regierenden Abgeordneten aus Osnabrück gewertet werden. Dass die Summe wenngleich gering im Verhältnis zu den mutmaßlichen Gesamtkosten fast ein Drittel des landesweiten Wohnraum-Förderfonds ausmacht, ist aus lokaler Sicht ein gutes Ergebnis.
Autor:
Sebastian Stricker


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