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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Großreinemachen auf Spielplätzen
Zwischenüberschrift:
Buddelkisten werden gereinigt – Sand muss manchmal komplett ausgetauscht werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Großreinemachen: 207 Spielplätze mit Sandbereichen gibt es derzeit in Osnabrück, zusammen ergibt das eine Sandfläche von 39 750 Quadratmetern. Wo nötigt, wird gereinigt.

Minibagger koffern Sandkisten aus, auf anderen Spielplätzchen schleppt ein kleiner Traktor eine Fräse durch den Sand. Und manchmal wühlt sich ein Gerät durch die städtischen Buddelkisten, das wie eine mobil gewordene Kreuzung aus Kompressor und Estrichpumpe aussieht: Auf den Osnabrücker Spielplätzen wird großreinegemacht.

Alle Jahre wieder werden die Sandflächen der Spielplätze überarbeitet. In den nächsten zwei Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

207 Spielplätze mit einer Sandfläche von zusammen 39 750 Quadratmetern gibt es in der Hasestadt. Das hört sich gewaltig an, entspricht am Ende aber dann doch nur gut der Fläche von 5, 5 Fußballfeldern. Die haben es aber manchmal im wahrsten Sinne des Wortes in sich: nämlich jede Menge Dreck. Das Spektrum reicht von Scherben, Papier, Plastik und auch Zigarettenfiltern über alle möglichen sonstigen Abfälle bis hin zu Hunde-, Katzen- oder auch mal Kinderkot. 64 000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung, um diese Sandflächen zu pflegen. Mit dem Geld wird auf 27 Plätzen der Sand getauscht und auf weiteren 32 Plätzen der Sand gereinigt.

Nur bei sehr starken Verunreinigungen wird der Sand bis zu einer Tiefe von 20 bis 30 Zentimetern komplett ausgetauscht. Eine andere Methode ist die Sandreinigung, die aber nur bei nicht zu stark verunreinigten Sandflächen funktioniert. Hier wird mit einer Maschine der Sand bis 40 Zentimeter Tiefe aufgenommen und durch mehrere Siebe geführt. Der saubere, frisch durchlüftete Sand wird direkt wieder in die Fläche verfüllt.

Die verbleibenden Plätze werden vom Servicebetrieb mit der Gartenfräse aufgelockert und belüftet. Durch das Fräsen wird immer die Ausbreitung des Unkrautes verringert. Dabei könnten diejenigen, für die die Spielplätze gebaut sind, die Stadt durch fleißige Nutzung unterstützen: Denn besonders die viel bespielten Bereiche sind oft weniger stark verunkrautet, da die Kinder durch aktive Buddelaktionen dem Unkraut kaum eine Chance lassen, sich auszubreiten.
Bildtexte:
So sieben die großen Jungs: die Sandreinigungsmaschine im Einsatz.
Pflege light: Der Sand wird gefräst, um die Ausbreitung von Unkraut zu verhindern.
Fotos:
Osnabrücker Servicebetrieb
Autor:
pm


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