User Online: 2 | Timeout: 16:06Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sonne, Wind und Wasser
 
Die Blechlawinen rollen
 
Starke Winzlinge
 
Schmieriges Gold
Zwischenüberschrift:
Jungen und Mädchen der Heinrich-Schüren-Schule Osnabrück haben sich dem Thema Energie gewidmet
 
Abgase von Autos, Fliegern und Schiffen schaden der Umwelt und Menschen
 
Atome sind klitzeklein – sorgen aber für viel Strom
 
Erdöl ist wichtig für die Industrie – birgt aber auch Gefahren
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Energie ist überall. Wir brauchen sie, um uns zu bewegen oder um Sport zu machen. Aber auch für Fahrzeuge oder zum Nutzen von elektrischen Geräten. Viel Energie wird in Kraftwerken erzeugt. Fossile Energieträger wie Kohle, Gas oder Öl gehen irgendwann aus. Mit Wind, Wasser oder Sonnenstrahlen kann das nicht passieren. Wind bläst immer, Wasser ist immer im Fluss, und die Sonne scheint. Die können wir nicht aufbrauchen. Sie werden daher auch erneuerbare Energien genannt.

Es ist gar nicht so einfach zu sagen, was Energie ist. Meistens bemerken wir sie erst, wenn die Energie etwas bewirkt. Wenn der Strom zum Beispiel eine Glühlampe anmacht oder wenn die Sonne auf unserer Haut brennt.

Die Sonne bringt massenhaft Energie zu uns, obwohl sie so unglaublich weit weg ist. Ohne sie wäre alles auf der Erde vereist. Sogar die Tiere der Arktis würden erfrieren. Dass jede Menge Energie in der Sonne steckt, weiß jeder, der schon mal einen Sonnenbrand hatte. Die Sonne ist ein Stern, also ein Himmelskörper, der selbst leuchtet. Sie ist der Heimatstern unserer Erde und ist rund 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Sie ist etwa 4, 6 Milliarden Jahre alt. Von der Erde aus gesehen, ähnelt sie einem gelben Punkt mit Strahlen. In Wirklichkeit ist die Sonne ein brodelnder, heißer Gasball. Sie ist im Inneren 15 bis 16 Millionen Grad Celsius warm die Temperatur an der Oberfläche beträgt 5500 Grad Celsius. Die Erde wäre ein toter Planet, wenn es die Sonne nicht geben würde. Die Sonne lässt das Leben auf der Erde gedeihen. Im Frühling kann man das besonders gut sehen: Da sprießen viele Blätter und Blüten überall aus den Pflanzen heraus. Außerdem sorgt die Sonne für den Regen. Die Sonne lässt über den Gewässern Wasser verdunsten. Der Wasserdampf steigt in den Himmel. Dort ist es kälter als unten. Aus den Wolken fällt Regen auf die Erde. Das nennt man den Wasserkreislauf. Die Sonne ist auch für den Wind verantwortlich, da sie die Erde nicht überall gleich stark aufheizen kann. Wenn wir dann doch saubere Energie brauchen und die Sonne davon so viel hat, warum können wie sie dann nicht einfach anzapfen? Es
ist nicht einfach, Sonnenenergie einzufangen. Große Platten auf den Dächern sammeln die Sonnenwärme zum Beispiel für Warmwasser. Eine ähnliche Technik verwandelt Sonnenenergie in Strom. In Afrika lohnt sich das besonders. Da gibt es einige Wüsten, wo häufig die Sonne scheint. So können wir umweltfreundlich Strom erzeugen.
Bildtexte:
Die Nachwuchsreporter nach getaner Arbeit.
Ein Atomkraftwerk, gemalt von Tom, Mieke und Vivien.
Sonnenenergie: Vivien hat Solarzellen gemalt.
Ein Wasserkraftwerk, gemalt von Vivien.
Wind treibt eine Mühle an. Das Bild hat Mieke gezeichnet.
Ein ölverschmutzter Vogel von Mieke.
Fotos:
Pohlmann

Energie-Team

Die Heinrich-Schüren-Schule in Osnabrück hat sich dem Thema Energie gewidmet das Motto ihrer Projekttage war Energie auf der Spur. Während dieser Tage kamen die Schüler der dritten und vierten Klassen in der Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung vorbei. Sie wollten zu ihrem Thema eine Zeitungsseite erstellen. Die Schüler bildeten Gruppen und bearbeiteten die einzelnen Aspekte zum Thema Energie. Merle, Marc und Cindy kümmerten sich um das Thema Verkehr.

Amanda und Leonard recherchierten zur Sonnenenergie. Mia und Marieke kümmerten sich um das Erdöl und waren erstaunt, dass Plastik aus dem Rohstoff gemacht wird. Das Reporterteam Mats und Tom war den Atomen auf der Spur. Vivien und Mieke übernahmen den künstlerischen Teil der Arbeit und zeichneten zu den Themen ein Windrad, einen ölverschmierten Vogel, ein Wasserkraftwerk und Sonnenkollektoren. Anschließend bekamen die Zeichnungen noch einen farbigen Anstrich.

Am Ende haben die Nachwuchsreporter aus ihren Artikeln, Bildern und Agenturfotos diese Klasse-Seite zum Themenspezial Energiewende gestaltet.

Osnabrück. In Island hat ein Vulkan plötzlich Asche gespuckt, und es durften Hunderttausende Flugzeuge nicht fliegen aus Sicherheitsgründen. Millionen Touristen saßen deshalb Mitte April 2010 irgendwo fest. Politiker und Fußballer hockten stundenlang im Bus, Züge waren überfüllt, Fähren waren ausgebucht. Schlagartig wurde klar, wie wichtig Verkehr in der Luft heute ist.
Etwa 28 000 Flugzeuge düsen in Europa umher jeden Tag! Weltweit sind es noch viel mehr. Nicht nur Menschen steigen ein. Auch eine Menge Waren werden transportiert. Und Fachleute sagen, dass in Zukunft noch mehr Produkte so transportiert werden sollen. Wir alle bewegen uns jeden Tag zur Schule, zum Sportplatz, zu Freunden oder zur Arbeit. Viele fahren mit dem Auto, mit dem Bus oder mit dem Zug. Aus dem Weltraum gesehen, macht der Verkehr ein ziemliches Gewusel auf der Erde. Oft können wir uns aber entscheiden, ob wir mit dem Fahrrad oder mit dem Auto fahren. In Deutschland fahren die meisten Leute mit dem Auto. Viele Studenten oder Schüler, die zu einer entfernten Schule gehen, fahren auch mit Bus oder Bahn. Jeder Mensch fährt durchschnittlich 30 Kilometer am Tag mit dem Auto oder Motorrad. Manche Menschen haben gar kein Auto, andere kurven ständig damit durch die Stadt. Deshalb gibt es auch mal Stau. Ein weiteres Problem: die Abgase der heutigen Autos, Flieger, Schiffe und anderer Fahrzeuge. Sie schaden der Natur und unserer Gesundheit. Schon seit längerer Zeit tragen sie zu Klimaveränderung bei, und es wird wärmer auf der Erde. Fachleute machen sich Gedanken, wie der Verkehr in den Griff zu bekommen ist und wie weniger Abgase die Umwelt belasten. Es gibt zum Beispiel Elektroautos. Sie fahren mit elektrischem Strom. Statt an eine Tankstelle fahren sie an übergroße Steckdosen und werden dort aufgeladen. Der Strom muss aber erst mal hergestellt werden. Wenn er aus Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie hergestellt wird, dann belastet der Strom die Umwelt nicht. Entsteht er allerdings in Kohlekraftwerken, dann werden doch wieder Abgase frei. Es gibt auch sogenannte Wasserstoffautos. Der Wasserstoff wird in einer Brennstoffzelle in Energie umgewandelt, und aus dem Auspuff kommt dann Wasser heraus. Aber momentan ist die Herstellung solcher Autos noch sehr teuer und aufwendig.
Um die Abgase zu reduzieren, ist auch jeder gefragt. Denn man braucht nicht für jeden kurzen Weg das Auto nehmen. Auch ein bisschen Regen schadet nicht. Eine Regenjacke schützt, und eine Radtour zur Schule macht den Kopf frei und bringt den Kreislauf in Schwung.
Bildtext:
Gerade zur Ferienzeit stehen viele im Stau. Die Abgase erhöhen die Ozonwerte.
Foto:
dpa

Osnabrück. Es gibtüberall auf der Erde Atome. Atome sind sehr klein. Alles auf der Erde besteht aus den verschiedenen Winzlingen. Ein Wassertropfen besteht aus unglaublichen 6.000.000.000.000.000.000.000 Atomen (6 Trilliarden). Der Atomkern liefert dem Atomkraftwerk die Energie. Und in einem Atomkraftwerk kann sehr viel Energie produziert werden. Das ist auf der einen Seite gut, denn wir brauchen den Strom für elektrische Geräte. Es dauert sehr lange, bis die Kraft eines Atomkerns aufgebraucht ist. Aber die Energie aus dem Atomkraftwerk ist nicht ganz ungefährlich. Denn sie besitzt radioaktive Strahlen, und die sind sehr gefährlich. Man hört, riecht und sieht sie nicht. Sie kann für alle Lebe wesen sehr gefährlich sein und sie sogar töten. Denn die Strahlung greift ihre Zellen an. Bei der Energiegewinnung durch Kernkraft entsteht auch Müll, und der ist ein großes Problem. Denn niemand weiß, wo man den Müll am besten lagern kann. Er ist nämlich auch hochgiftig, und das für Tausende Jahre. Die Energie kann großen Schaden verursachen. Die Technik der Kernspaltung kann aber auch missbraucht werden, um Atombomben zu bauen. Nach dem Atom-Unglück im japanischen Fuku shima haben Deutschland und die Schweiz beschlossen, die Atomkraftwerke abzubauen und die Energie der Sonne zu nutzen.
Bildtext:
Die Kühltürme eines Atomkraftwerk in Deutschland. Krenkraft liefert viel Energie.
Foto:
dpa

Osnabrück. An der Südküste der USA kam es 2010 zu eine Explosion im Meer, bei der mehr als 5000 Badewannen Erdöl ausliefern. Öl ist im Wasser gefährlich. Es enthält Stoffe, die für Tiere, Menschen und Pflanzen giftig sind. Vögeln verklebt das Gefieder. Sie können danach nicht mehr schwimmen oder fliegen. Viele starben nach dieser Explosion. Tiere wie Krebse oder Fische verklebt das Öl die Kiemen. So ist es für die Tiere nicht mehr möglich zu atmen.
Öl ist also nicht ungefährlich, aber wir Menschen können auch nicht darauf verzichten. Wir brauchen das Öl, um beispielsweise mit dem Auto zu fahren, und viele unserer Sachen bestehen aus Plastik. Plastik wird aber wiederum aus Erdöl hergestellt. Mit Öl erzeugen wir Energie. Es treibt Fahrzeuge an und wärmt zum Beispiel Häuser. Es ist ein wichtiger Energieträger.
Aber wer weiß, wie lange wir noch Erdöl haben? Wissenschaftler vermuten, dass es noch 20 bis 30 Jahre Öl geben wird. Und was machen wir dann? Eine so richtig gute Lösung gibt es noch nicht. Experten rätseln schon lange nach einer Lösung. Man will es zum Beispiel mit Biosprit für Fahrzeuge versuchen. Aber so viele Pflanzen können wir weltweit gar nicht anpflanzen, wie für alle Fahrzeuge gebraucht würden. Man muss also noch abwarten, bis eine gute Idee umgesetzt wird.
Schlimme Ölkatastrophen passieren glücklicherweise selten. Aber trotzdem tropft ständig irgendwo der klebrige Stoff ins Meer.
Bildtext:
Gefährliche Schmiere: Bei der Ölpest im Golf von Mexiko kamen viele Tiere ums Leben.
Foto:
dpa
Autor:
Amanda, Oskar(3b), Merle, Marc, Cindy(4b),Mats, Tom(3a), Mia, Marieke(3a)


Anfang der Liste Ende der Liste