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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt entwickelt Konzept für Senioren
Zwischenüberschrift:
Projekt "Älter werden in Osnabrück" gestartet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wo und wie leben die älter werdenden Osnabrücker in 15 Jahren? Antworten darauf sollen in einem Stadtentwicklungskonzept gegeben werden. Eine Auftaktveranstaltung zum Thema " Älter werden in Osnabrück" fand jetzt im Rathaus statt.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte etwa 80 beruflich und ehrenamtlich mit der Seniorenarbeit vertraute Teilnehmer. Auch wenn Hochschulstandorte wie Osnabrück weiterhin Zuwachs von jungen Leuten bekämen, bleibe der demografische Wandel eine wichtige Aufgabe, sagte der OB. Die veränderte Altersstruktur führe künftig zu anderen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Bedingungen. Und: Zu den negativen Aspekten des Altwerdens kämen möglicherweise noch weitere durch die Auflösung familiärer Strukturen hinzu, sgte Griesert und fragte: " Wie begegnen wir dieser Tendenz?"
Der demografische Wandel treffe die Stadt aber nicht unvorbereitet. Seniorenbeauftragter, Seniorenbeirat, Seniorenbüro sowie die Zusammenarbeit mit Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Initiativen wiesen auf eine lange Tradition der Altenhilfe in Osnabrück, so der OB. Dennoch wolle man nun das Stadtentwicklungskonzept " Älter werden in Osnabrück" auf die Beine stellen.
Federführend ist dabei der Fachbereich Stadtentwicklung und Integration, wie dessen Leiterin Patricia Mersinger erklärte. In fünf Workshops werde bis Ende Juli genauer beleuchtet, welchen Bedarf das Konzept zu berücksichtigen habe. " Geschaut wird aber auch auf die Stärken und Schwächen der gegenwärtigen Altenhilfe." Im Februar 2015 solle eine Empfehlung fertig sein.
10 000 Euro gibt es dafür vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dafür soll das Stadtentwicklungskonzept die Aufmerksamkeit auf das direkte Wohnumfeld der Senioren legen. Es geht um Prozesse der Beteiligung, eine selbstbestimmte Rolle der Senioren und eine " sorgende Gemeinschaft" unter Beteiligung der örtlichen Leistungserbringer und Akteure so wünscht es sich der Bund.
Was das, auf die Verhältnisse in Osnabrück übertragen, bedeuten kann, markierten Experten der lokalen Altenhilfe in einem Podiumsgespräch. Bezahlbares Bauen und Wohnen in den Stadtteilen, Generationenmix und immer wieder Maßnahmen gegen die Vereinzelung älterer Menschen sind beispielsweise die roten Fäden, die in den Workshops aufgenommen werden sollen.
Auch die Bürger will die Stadt dazu hören. Ihre Vorschläge zum Älterwerden sind in einem öffentlichen Gespräch und einem sogenannten Wohncafé während der Osnabrücker Seniorenwochen am 22. und 24. September gefragt. Die Industrie- und Handelskammer, die Wirtschaftsförderung Osnabrück und Unternehmen mit Erfahrungen mit Senioren sind ab dem Herbst dabei.
Bildtext:
Etwa 80 Kenner der Seniorenarbeit besuchten die Auftaktveranstaltung für das Stadtentwicklungskonzept " Älter werden in Osnabrück".
Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
steb


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