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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hilfreiche Infos auf einen Blick
 
Klever unterwegs sein
 
Ohne geht es nicht mehr
Zwischenüberschrift:
Label-App gibt Transparenz im Siegel-Dschungel
 
Viele Serienautos verbrauchen wenig Kraftstoff
 
Energieausweis für Immobilien jetzt Pflicht
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Fair Trade oder Blauer Engel solche Label geben Kunden Orientierung. Doch nicht immer ist klar, wofür ein Siegel genau steht. Hier hilft künftig der Griff zum Smartphone.
Die Zahl ist beeindruckend: Über 1000 verschiedene Siegel sollen Verbraucher von der Qualität angebotener Waren überzeugen. Der Label-Dschungel reicht von international verwendeten Kennzeichen wie dem Blauen Umweltengel bis zur Kennzeichnung einer speziellen Hausmarke eines Händlers.
Während es bei bekannten Siegeln in der Regel eindeutig ist, wofür sie stehen, ist bei anderen Labeln nicht immer sofort klar, was sich dahinter verbirgt. Dass zum Beispiel " GoodWeave" für nachhaltig produzierte Teppiche oder " EarthPositive" für ökologisch produzierte Textilien stehen, weiß kaum ein Kunde.
Doch das soll sich jetzt ändern. Mithilfe der neuen Label-App, die Ende April in Berlin vorgestellt wurde, können sich Kunden schnell und einfach über das jeweilige Siegel informieren. Die Label-App nutzt die Datenbank des Internetportals Label-online.de, auf der die Verbraucher Initiative seit dem Jahr 2000 wichtige Informationen über in Deutschland verwendete Siegel bündelt und Nutzern zur Verfügung stellt. " Ziel der App ist es, diese Informationen leichter zugänglich zu machen", erklärt Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium.
Mit der App auf ihrem Smartphone können Kunden Label auf einer Verpackung scannen oder ein Siegel per Name und Stichwort suchen. Sie erhalten dann alle wichtigen Informationen dazu. " Der Kunde sieht schon im Supermarkt vor Ort, was sich hinter dem Siegel verbirgt und ob es vertrauenswürdig ist", sagt Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung.
Einfache Bewertungen in vier Kategorien geben einen schnellen Überblick über die Qualität eines Siegels. Kunden erfahren auch, ob das Siegel aus Sicht der Experten empfehlenswert ist oder nicht. Ein grünes N deutet außerdem darauf hin, dass ein Siegel für nachhaltige Produkte steht. Das heißt, es werden gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte im Bezug auf spätere Generationen berücksichtigt, wenn Waren dieses Label tragen. Noch sind allerdings nicht alle Label in der App erfasst. Derzeit sind es etwa 240 Siegel, bis Ende des Jahres soll diese Zahl auf 600 steigen.
Bildtext:
So wir es gemacht: Label auf dem gewünschten Produkt scannen - und schon erhält man alle wichtigen Informationen dazu.
Foto:
Bundesverband Die Verbraucher Initative e.V.

Am 5. Juni ist der Tag der Umwelt

Eine intakte Umwelt ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Die Vielfalt und die Gesundheit der Natur werden vor allem durch den Menschen selbst bedroht. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir ein Teil der Natur sind und damit auch große Verantwortung tragen. Aus diesem Grund wurde am 5. Juni 1972 der Weltumwelttag vom United Nations Enviroment Program (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ins Leben gerufen seit 1976 wird der Tag der Umwelt jedes Jahr auch in Deutschland begangen. Das Motto für den Tag der Umwelt 2014 lautet " Natur ganz nah gut leben in der Stadt". Weltweit nehmen mehr als 100 Länder an dieser nachhaltigen Veranstaltung teil.

Aktionen zum Tag der Umwelt

Zum Tag der Umwelt bietet das Museum am Schölerberg verschiedene Aktionen für Familien, Kinder und Erwachsene an. Von 15 bis 17 Uhr können frei nach dem Motto " Einfälle statt Abfälle" aus " Wegwerfmaterialien" Spielzeug, Deko- oder Gebrauchsgegenstände gebastelt werden. Von 15 bis 16 Uhr werden, unterstützt durch einfache Experimente, Energiekonzepte rund um regenerative Energiequellen vorgestellt. Von 16 bis 17 Uhr dreht sich bei einer Führung durch den Museumsgarten alles um die vielfältige Nutzung von Pflanzen sowohl im Alltag als auch in der industriellen Fertigung. Von 17 bis 18 Uhr können Besucher anhand ausgewählter Exponate im Magazin des Museums der Frage nachgehen: " Was heißt hier ausgestorben? Eine Reise zu den verschollenen Tierarten des Osnabrücker Landes!" Um 18.30 Uhr wird im Unterbau die Dokumentation " More than Honey" gezeigt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist jeweils kostenfrei. Weitere Infos: 0541/ 56003-0

Auf Erde mit Torf verzichten

Der Umwelt zuliebe sollten Hobbygärtner auf Gartenerde mit Torf verzichten. Das rät das Bundesumweltministerium. Denn die Gewinnung von Torf trage zur Zerstörung der Moore bei, viele seltene Pflanzen und Kleintiere verlieren in der Folge ihren Lebensraum. Torf binde außerdem große Mengen des umweltschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) rät, beim Kauf auf Blumenerde mit der Aufschrift " ohne Torf" oder " torffrei" zu achten. Solche Produkte für Kübelpflanzen enthalten stattdessen eine Mischung aus Rindenhumus, Holz-, Kokos-, Chinaschilf- oder Hanffasern sowie Zusätze wie Sand, Lavagranulat oder Tonminerale. Hobbygärtner tun laut Nabu ihrem Boden sogar etwas Gutes, wenn sie auf Torf verzichten. Zwar verbessere das Material die Durchlüftung des Bodens, aber zugleich verschlechtere es dessen Qualität. Torf habe wenig Nährstoffe, und er fördere die Versauerung. Eher zur Bodenverbesserung geeignet sei Kompost.

Osnabrück. Das Drei-Liter-Auto war vor einigen Jahren noch eine Seltenheit. Mittlerweile sind einige Modelle am Markt, deren Normverbrauch sogar bei unter zwei Litern liegt dank Plug-in-Hybrid-Antrieb. Aber auch reine Verbrenner mit Werten weit unter vier Litern gibt es einige.
Mit einem Normverbrauch von 1, 8 Litern Diesel auf 100 Kilometer (CO 2 - Ausstoß: 48 g/ km) derzeit sparsamstes Serienauto ist nach Angaben des Marktbeobachters Eurotax Schwacke der Volvo V60 Plug-in-Hybrid AWD Geartronic. Bei den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor führen mit einem Verbrauch von 3, 1 Litern (82 g/ km) die Liste der Polo 1.4 TDI in der Spritsparversion BlueMotion und der Peugeot 308 BlueHDi FAP 120 Stop& Start an. Insgesamt 33 Serien-Pkw liegen laut Schwacke bei einem Verbrauch von unter 3, 5 Litern. Die Plätze nach dem Volvo belegen vier weitere Steckdosen-Hybride: Mitsubishi Outlander 2.0 4WD Plug-in-Hybrid mit 1, 9 Litern (44 g/ km), BMW i8 (2, 1 Liter/ 49 g/ km)), Toyota Prius Plug-in und Fisker Karma (je 2, 2 Liter/ 53 g/ km).
Weil sich die Verbrauchswerte nicht direkt vergleichen lassen, hat Schwacke in das Ranking weder reine Elektroautos noch Fahrzeuge mit Gasantrieb aufgenommen. Erdgas- und Hybridautos belegen seit Jahren erste Plätze in der Auto-Umweltliste des Verkehrsclub Deutschland (VCD), die nach den umweltverträglichsten Autos fragt und neben dem Verbrauch auch zusätzliche Gesichtspunkte wie die Produktion und weitere Schadstoffe berücksichtigt.
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Normverbrauch 1, 9 Liter: Als Plug-in-Hybrid ist der Geländewagen Outlander eines der verbrauchsärmsten Autos.
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Mitsubishi

Osnabrück. Seit 1. Mai 2014 gilt die neue Energieeinspar-Verordnung (EnEV). Damit gelten nun auch neue Regeln für Energieausweise. Anhand dieser Dokumente sollen Mieter und Käufer den energetischen Zustand von Gebäuden besser einschätzen können.
Wer braucht einen Energieausweis und wer nicht? Jeder, der ein Haus oder eine Wohnung verkaufen, vermieten, verpachten oder verleasen will, braucht einen Energieausweis, erklärt der Verband Privater Bauherren. Bei Eigentumswohnungen werden die Energieausweise für das gesamte Gebäude ausgestellt, nicht für einzelne Wohnungen. Wer in seinem eigenen Haus wohnt und es nicht vermieten oder verkaufen will, braucht den Ausweis nicht.
Dabei gibt es aber eine Ausnahme: Wenn die Baugenehmigung ab dem 1.10.2007 beantragt oder die Bauausführung ab diesem Zeitpunkt begonnen wurde, ist der Ausweis auch bei selbst genutztem Eigentum nötig. Denn Eigentümer müssen den Ausweis bei Behörden vorlegen können. Nicht vorgeschrieben ist der Energieausweis hingegen für Besitzer von Baudenkmälern oder wenn die Nutzfläche unter 50 Quadratmetern liegt.
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Seit dem 1. Mai ist ein Energieausweis für Immobilien Pflicht. Nötig ist er vor allem bei einem Verkauf oder einer Vermietung.
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Franziska Koark

Wasser führende Pelletöfen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst weiterhin den Kauf von Pellet-Öfen mit Wassertasche. Wer jetzt in die Anschaffung eines solchen Gerätes investiert, erhält dafür 1400 Euro staatliche Unterstützung. Darauf verweist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., der die Hersteller moderner Feuerstätten vertritt. Auch die Installation einer Solaranlage, die zur Warmwasserbereitung und Heizungsergänzung dient, wird mit einer staatlichen Förderung unterstützt; in diesem Fall sogar mit 1500 Euro. Und wer beides miteinander kombiniert, also den Wasser führenden Pellet-Ofen mit einer Solaranlage koppelt, erhält zusätzlich einen Bonus von 500 Euro. Das sind dann insgesamt 3400 Euro als direkte Hilfe vom Staat. Weitere Informationen sowie die Förderrichtlinien und Antragsformulare sind online unter www.bafa.de abrufbar. Dort findet sich auch - sortiert nach Herstellern - eine vollständige Liste aller förderungswürdigen Heizgeräte.
Wer sich über das klimafreundliche und effiziente Heizen mit einer modernen Feuerstätte informieren will, findet dazu mehr unter www.ratgeber-ofen.de.
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Die Anschaffung von Wasser führenden Pelletöfen und solarbetriebener Heizungsanlagen wird staatlich gefördert.
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HKI
Autor:
tmn, pm


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