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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Polizeistreifen gewünscht
Zwischenüberschrift:
Neue-OZ-Umfrage zur Zufriedenheit: Mittlere Noten für die Sicherheit in der Stadt
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker fühlen sich relativ sicher in ihrer Heimatstadt. Das ist eines der Ergebnisse der großen Meinungsumfrage " Wo das Glück zu Hause ist" der Neuen OZ, in der wir die Menschen in Stadt und Landkreis vom 16. April bis 2. Mai zur Zufriedenheit in ihren jeweiligen Wohngebieten befragt haben. In der Umfrage konnten zwölf Zufriedenheits-Kriterien mit Schulnoten von eins bis sechs bewertet werden.

Verteilt über alle Stadtteile, hat sich in Osnabrück die Durchschnittsnote 2, 8 für die Sicherheit ergeben. Damit rangiert die Sicherheit im Mittelfeld auf Platz sieben auf der Zufriedenheitsskala. Davor liegen mit der Note 2, 5 die Sport- und Freizeitangebote, dahinter die Angebote für Familien mit der Note 3. In unserer Serie zu der Umfrage stellen wir zunächst die Einzelergebnisse vor, den Vergleich liefern wir zum Schluss. Die genaue Notenverteilung kann in der Tabelle unten ersehen werden.

Bei der Rangfolge zwischen den einzelnen Stadtteilen haben sich keine besonderen Auffälligkeiten ergeben. Danach fühlen sich die Menschen in der Wüste (Durchschnittsnote: 2, 3) am sichersten in Osnabrück. Auf dem zweiten Platz folgt der Westerberg (2, 4), dahinter liegen Kalkhügel (2, 5), Schinkel-Ost (2, 5) sowie Hellern (2, 6) und Voxtrup (2, 6). Im Anschluss folgen Weststadt (2, 7), Nahne (2, 8), Sonnenhügel (2, 8) sowie Pye (2, 9), Schölerberg (2, 9) und Widukindland (2, 9).

Weiter geht es mit Sutthausen (3), Atter (3, 1) und Haste (3, 1) sowie Eversburg (3, 2). Auf den hinteren Plätzen folgen Darum/ Gret esch/ Lüstringen (3, 3), Dodesheide (3, 3) und Schinkel (3, 4). Schlusslicht ist die Innenstadt (3, 5), wobei die schlechte Bewertung der City wegen des höheren Aufkommens von Straftaten im Umfeld von Veranstaltungen und beim Ausgehen am Wochenende auf der Hand liegt. Für Fledder, Gartlage und Hafen haben wir keine Durchschnittsnoten ermittelt, da uns aus diesen Stadtteilen zu wenige Stimmen vorlagen.

Die Sicherheit in den Landkreis-Gemeinden wurde meist besser als in Osnabrück bewertet. Die besten Noten haben sich in unserer Umfrage in Glandorf (2, 2) und Hagen (2, 2) ergeben, danach folgen Bissendorf (2, 4), Bad Iburg (2, 5), Wallenhorst (2, 5), Bad Rothenfelde (2, 5), Hasbergen (2, 5), dann Georgsmarienhütte (2, 6), Hilter (2, 7), Dissen (2, 8) und Belm (3, 5). Die Ergebnisse unserer Umfrage ergeben ein differenziertes Meinungsbild, aber sie sind nicht repräsentativ.

Zur Sicherheit hatten die Teilnehmer unserer Umfrage weniger Wünsche und Anregungen als zu anderen Themen. Einzelne Teilnehmer, etwa aus den Stadtteilen Dodesheide und Wüste, forderten pauschal " mehr Sicherheit". Für Haste und Schinkel wurden mehr Polizeistreifen gewünscht. Am Sonnenhügel wurde die Befürchtung geäußert, dass durch eine Umwandlung des " Nordhotels" in eine Flüchtlingsunterkunft die Sicherheit im Stadtteil in Gefahr sei. Lieber sollten dort Studenten eine Unterkunft finden. Aus der Innenstadt kam die Anregung, für " mehr Sicherheit und Ordnung an der Holtstraße und am Salzmarkt" zu sorgen.
Bildtext:
Sichtbare Polizeipräsenz im öffentlichen Raum erhöht für viele Bürger das subjektive Sicherheitsgefühl.
Foto:
Imago

Umfrage

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Stadt und den Stadtteilen? Im Zeitraum vom 16. April bis 2. Mai hat die Neue Osnabrücker Zeitung ihre Leser aufgerufen, ihren Wohnort in zwölf Kategorien mit Schulnoten zu bewerten. Die Ergebnisse der Meinungsumfrage veröffentlichen wir in mehreren Teilen. Thema heute:
Sicherheit.
Autor:
Jens Lintel


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