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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sanierter Steckenpferdreiter kehrt im Frühjahr zurück
Zwischenüberschrift:
Spender ermöglichen 32 000 Euro teure Brunnen-Instandsetzung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Frühling soll er wieder sprudeln: Der Steckenpferdreiterbrunnen, der seit Beginn der Osnabrück-Hallen-Sanierung aus dem Stadtbild verschwunden ist. Neuer Standort wird der Platz östlich der Katharinenkirche sein. Inzwischen ist der Brunnen des Osnabrücker Bildhauers Hans Gerd Ruwe von KME-Azubis saniert worden. Die Kosten teilen sich die Stadt und zwei Sponsoren.

32 000 Euro kostet die Instandsetzung und Neuaufstellung des mehr als 30 Jahre alten Wasserspiels. 16 000 Euro trägt die Stadt, jeweils 8000 Euro kommen von der Stiftung " Osnabrücker Club" und von der heimischen Wirtschaft. " Wir haben auch schon andere Brunnen unter anderem mithilfe von Spenden renoviert", betonte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und nannte den Ständebrunnen an der Johanniskirche, den Haarmannsbrunnen und die Waschfrau. Die Kosten für den Steckenpferdreiter seien allerdings besonders hoch gewesen. Heiko Winkelmann vom Gebäude- und Immobilienmanagement der Stadt weiß, warum: " Viele Teile waren total marode. Die Schale, in die das Wasser fließt, war fast weg, und die Pumpe funktionierte nicht mehr", so der gelernte Installateur.

Um die Schale und deren Träger kümmerten sich Ausbildende der Firma KME, unter anderem Ludwig Uhlenkamp und Niklas Hallmann, beide im dritten Lehrjahr. " Wir haben alles selbst geplant und auch dafür gesorgt, dass alle Materialien da sind, die wir benötigen", erzählten sie.

" Wir sind gern dabei, solche Projekte zu unterstützen, allerdings hatte der Club nicht mehr genug Geld in der Kasse, um die nötige Summe komplett zur Verfügung zu stellen", sagte Fritz Brickwedde, Vorsitzender der Stiftung " Osnabrücker Club". Doch dann hätten sich 25 Mitglieder bereit erklärt, für den Brunnen zu spenden. Auf diese Weise seien 7000 Euro zusammengekommen, die der Club auf 8000 Euro aufgestockt habe. " Ich finde, das kann ein Modell für andere Projekte sein, die auf diese Weise mit bürgerschaftlichem Engagement gelingen", betonte Brickwedde.

" Elegant" findet die Lösung, dass die Stadt einen Teil trägt und die Bürger den anderen, auch Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück Emsland Grafschaft Bentheim. Die Wirtschaft habe den Brunnen 1980 angeschafft und auch jetzt wieder 8000 Euro eingebracht.

Aufgestellt werden soll das sanierte Wasserspiel im April oder Mai sobald sicher ist, dass es nicht mehr friert.
Bildtext:
Fototermin mit dem sanierten Brunnen, der derzeit noch eingelagert ist (von links): Sven Ruschhaupt (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer), Fritz Brickwedde (Vorsitzender Osnabrücker Club), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Sabine Stöhr, Geschäftsführerin Industrieller Arbeitgeberverband.
Foto:
Egmont Seiler
Autor:
pm, ack


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