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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück begrüßt das neue Jahr
 
Um Mitternacht sind alle auf der Straße
Zwischenüberschrift:
So begrüßt Osnabrück das neue Jahr
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Farbenfrohes Feuerwerk hat in der Silvesternacht den Himmel über Osnabrück erhellt (Bild). Mit Raketen und Böllern verabschiedeten die Menschen das alte Jahr und begrüßten das neue Jahr 2015. Auf zahlreichen Silvesterfeiern in der Stadt und im Landkreis tanzten die Feiernden bis zum Neujahrsmorgen. Auf der größten deutschen Partymeile in Berlin am Brandenburger Tor kamen Hunderttausende Menschen zusammen, um gemeinsam den Jahreswechsel zu erleben. Bereits weit vor Mitternacht mussten die Zugänge zur Veranstaltung wegen des großen Andrangs geschlossen werden. Die Feier verlief laut Polizei größtenteils friedlich. Egal ob am Times Square in New York, in Manila, Moskau oder Sydney: Überall begeisterte aufwendiges Feuerwerk die Silvesterfreunde.

Osnabrück. Jedes Jahr die gleiche Prozedur: Zum Jahreswechsel wird der Nachthimmel über Osnabrück zu einem bunten Teppich explodierender Feuerwerkskörper. Schon weit vor Mitternacht dominierte der Klang detonierender Böller und Raketen am Silvesterabend die Geräuschkulisse der Innenstadt. Mit dem Näherrücken des neuen Jahres nahm die Intensität noch zu, die Uhrzeiger trieben die Menschen auf die Straßen: Egal ob im Club, zu Gast bei Freunden oder als Gastgeber von Freunden Punkt zwölf verlagerte sich die Party meist auf die Straße.
Die Meinung von Sebastian Brandes hört man im Zusammenhang mit Silvesterpartys ja durchaus öfters mal: " Eigentlich feiere ich gar nicht so wahnsinnig gern ins neue Jahr hinein", so der 25-Jährige. " Alles ist auf diesen Anlass fixiert, und jeder meint, ganz besonders feiern zu müssen. Dabei sind die besten Feste doch meistens eher die spontanen." Der Student aus Osnabrück steht kurz vor Mitternacht mit einigen Freunden unweit des Hoffmeyerplatzes in der Wüste. Gefeiert haben sie bislang in einer Wohnung in der Nähe, ausgerüstet sind sie mit den einschlägigen Utensilien: ein paar Getränke, Böller und Raketen.
Wie und wo nach dem Jahreswechsel weitergefeiert wird, ist vorläufig unklar: Die Mehrheit will erst mal zurück zur Wohnung, ein paar andere würden gerne weitergehen und schauen, in welche Clubs man noch reinkommt. Auch ohne Karten aus dem Vorverkauf waren viele Institutionen des Osnabrücker Nachtlebens in der Silvesternacht für das Party-Publikum geöffnet. Im Rosenhof feierten Hunderte Gäste zu den großen Klassikern der letzten zwanzig Jahre. Eher rockig das Angebot der Kleinen Freiheit: Bis in die frühen Morgenstunden begrüßten die Besucher dort das neue Jahr zu Indie-Klängen. Auch in der Lagerhalle gab es ein Angebot für Kurzentschlossene: Ihrem Namen entsprechend, sorgte die Gruppe " Pulp Funktion" für eine funkige Verabschiedung des Jahres 2014. Das Remarque-Hotel bat zur Gala unter dem Titel " Tausendundeine Nacht". Egal, wo und wie der Jahreswechsel begangen wurde je näher der Stundenanzeiger in der Nacht an die Zwölf heranrückte, desto mehr Menschen strömten nach draußen. Um aktiv oder passiv an dem gigantischen Feuerwerk teilzuhaben, dessen Intensität sich mehr und mehr steigerte. " Es ist schon verrückt, wie viel Geld da immer verpulvert wird. Aber schön anzusehen ist es halt auch", so Ilse Bergmann. Bergmann selbst beteiligt sich nur als Zuschauerin am Spektakel am Nachthimmel der Wüste wie auch ihre Freunde: " Wir feiern bei uns, nur im kleinen Kreis. Aber um zwölf wollten wir schon auf der Straße sein, mit einem Glas Sekt anstoßen, vielleicht ein paar Nachbarn treffen. Und das Feuerwerk sehen", so die 51-Jährige.
Bildtext:
Silvestergala im Remarque-Hotel unter dem Motto " Tausendundeine Nacht".
Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
poel


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