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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Arbeit im Lernstandort geht weiter
Zwischenüberschrift:
Noller Schlucht: Förderung für gemeinnützige GmbH
Artikel:
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Originaltext:
Dissen. Die Arbeit im Lernstandort Noller Schlucht geht auch über die Jahreswende hinaus weiter. Der Rat der Stadt Dissen beschloss in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr, der gemeinnützigen Einrichtung für 2014 und 2015 einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von jeweils 31 000 Euro zu gewähren. Verbunden ist die Unterstützung mit einem umfangreichen Forderungskatalog.
Eine in der vorausgegangenen Sitzung des Verwaltungsausschusses verfasste Stellungnahme betont ausdrücklich, " dass dem Lernstandort von der Stadt jährlich freiwillige Mittel in erheblichem Maße zur Verfügung gestellt werden". Die finanzielle Situation der Einrichtung war dennoch prekär: Ohne eine Finanzspritze müssten die Türen zum Jahresende geschlossen werden, erfuhren die Fraktionen im Vorfeld. Der Rat sei sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, heißt es dazu in der Stellungnahme. Auch Landrat Michael Lübbersmann habe unterstrichen, " dass der Lernstandort eine wichtige Einrichtung für die Region und den Landkreis darstellt". Seine eigene Unterstützung knüpft der Landkreis allerdings an eine Beteiligung der Stadt Dissen, die mit dem Ratsbeschluss ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen nun für das noch laufende und das kommende Jahr gewährt ist.
Hintergrund der Landkreis-Förderung wie auch der finanziellen Engpässe ist nach Auskunft des Geschäftsführers der gGmbH, Derk van Berkum, unter anderem eine Umstrukturierung im Bereich der Jugendwerkstatt: Danach betreut und fördert der Lernstandort immer mehr Jugendliche, die nicht über einen bestimmten Maßnahmenträger wie die Maßarbeit zugewiesen werden. " Wir sind davon überzeugt, dass es auch für diese unversorgten Jugendlichen eine Förderung geben muss", betonte van Berkum.
Im Landkreis fand diese Überzeugung nun Widerhall: " Der Landkreis hat sich auf den Weg gemacht, keinen verloren zu geben." Für den Lernstandort bedeutet das, dass nun die Mittel zur Verfügung stehen, die bereits eingeleitete Umstrukturierung mit Nachdruck voranzutreiben. Eine entsprechende Forderung beinhaltet auch der Maßnahmenkatalog des Rates. Er formuliert darüber hinaus die Erwartung, dass die Dissener Schulen und Kitas stärker von der Umweltbildung vor Ort profitieren.
Für Derk van Berkum ist diese Forderung nur recht und billig. " Dissen muss in der Umweltbildung Priorität haben. Schließlich sind die Personalkosten in diesem Bereich zum großen Teil von der Stadt finanziert." Bislang profitieren Schüler aus dem ganzen Landkreis und insbesondere auch aus der Stadt Osnabrück ebenso wie Dissener Schüler von dem Angebot ohne dass sich jedoch die jeweiligen Kommunen in irgendeiner Weise an den entstehenden Kosten beteiligen. Zu den Forderungen des Rates gehört neben Personalmaßnahmen, die allerdings nicht die Umweltbildung betreffen, auch das Einwerben zusätzlicher Projekte, die für die Region und insbesondere für die Stadt Dissen einen Mehrwert darstellen. Auch hier wurde im Lernstandort bereits vorgearbeitet: In der Planung ist unter anderem als Arbeitsprojekt der Jugendwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Landesforstamt die Renaturierung und Aufwertung der Teichanlage. Die Jugendwerkstatt soll sich darüber hinaus stärker in der Erwachsenenbildung für Menschen mit Migrationshintergrund engagieren. Der Lernstandort verfüge über die nötigen Fachkräfte und sei für diesen Bereich bereits gut aufgestellt, erklärte van Berkum. Zudem könnte, sobald der Umzug der Maßarbeit nach Dissen erfolgt ist, mit kurzen Wegen gearbeitet und wertvolle Synergieeffekte genutzt werden.
Bildtext:
Dissen und der Landkreis greifen dem Lernstandort Noller Schlucht unter die Arme.
Archiv-Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
rop


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