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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neuer Radweg nach tödlichen Unfällen
 
Drei tödliche Unfälle sind genug: Mehr Sicherheit für Radler
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Drei tödliche Fahrradunfälle an einer Kreuzung sind drei zu viel. Deshalb verändert die Stadt seit einigen Tagen den Radweg am Johannistorwall. Die Radler sollen künftig nicht mehr um die geparkten Autos herumfahren, sondern parallel zum Autoverkehr bleiben. Dadurch verschwinden einige Parkplätze.

An der Abzweigung vom Johannistorwall in die Kommenderiestraße will die Stadt nach drei tödlichen Unfällen die Sicherheit für Radler an dieser gefährlichen Ecke verbessern. In den vergangenen Tagen wurde anstelle des Kleinpflasters ein 2, 25 Meter breiter Radweg parallel zur Fahrbahn vor dem Parkstreifen angelegt. Bislang mussten die Radfahrer um die parkenden Autos herumfahren. Möglicherweise seien sie dabei von den Lkw-Fahrern nicht gesehen worden, mutmaßen die Verkehrsplaner. Von der neuen Anordnung des Radweges versprechen sie sich eine größere Aufmerksamkeit für die gefährdeten Pedalisten. Derzeit fällt die Veränderung kaum auf, weil der neue Asphaltbelag noch nicht rot markiert wurde. Die parkenden Autos sollen künftig aus Sicherheitsgründen nicht mehr quer, sondern längs zur Straße angeordnet werden. Dadurch werden einige Parkplätze wegfallen. Im neuen Jahr sind weitere Änderungen an der Kreuzung geplant. Die Stadt will das Pflanzbeet an der Einmündung entfernen und die Fußgängerfurt so verlegen, dass die Passanten besser aus dem Sichtfeld eines Lkw-Fahrers wahrgenommen werden können. Auch unterschiedliche Grünphasen für den Fahrrad- und den Autoverkehr sind im Gespräch. Das soll allerdings erst einmal in einer Simulation erprobt werden.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
rll


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