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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein Spielplatz, bis die Kinder groß sind
Zwischenüberschrift:
Anwohner bitten im Bürgerforum um Aufschub
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Parkplätze, Straßen, Busse, Spielmöglichkeiten und Straßenlaternen erregten im Bürgerform Kalkhügel/ Wüste die Gemüter.

Berufsschüler scheinen das eigene Auto dem Bus vorzuziehen: Und offensichtlich parken viele, die zu der Schule an der Brinkstraße wollen, gerne an der Klara-, Martha- und an der Herminenstraße sowie an der Weidnerstraße. Oft finden die Anwohner keinen Platz für ihr eigenes Auto. Weil der Landkreis Träger der Berufsschule ist, könne die Stadt kaum etwas ausrichten, berichtete Alexander Bardenberg vom Fachbereich Städtebau. Er setzt auf Gespräche: " Es wird weitere geben."

Für Autos ist die Durchfahrt auf dem Burenkamp gesperrt nur Anlieger haben einen Schlüssel für die Sperre. Doch jetzt ist das Schloss weg. Und nun berichten Nachbarn, dass die Straße als Schleichweg benutzt wird, um die Sutthauser Straße zu umgehen. " Es wird gerast", sagte ein Besucher des Bürgerforums. Der Burenkamp wird vor allem als Schulweg, für Spaziergänge und zum Joggen genutzt.

Dass Busse nicht mehr am Pappelgraben entlang, sondern auf der anderen Seite über die Kromschröderstraße fahren sollen, ärgert manche Anwohner. Wie Harald Schulte von den Stadtwerken berichtete, wird die Straße am Pappelgraben verkehrsberuhigt und mit einer Schwelle versehen werden.

Wenn es nach dem Spielplatzkonzept geht, wird die Fläche an der Irmgard-Kestner-Straße nicht mehr speziell für Kinder zur Verfügung stehen, sondern begrünt. Anwohner wünschen sich zumindest einen Aufschub, bis ihre Kinder groß sind. Sie berichten, der Spielplatz sei sehr begehrt. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert versprach zu " gucken, ob wir die Schließung verschieben können".

Anwohner der Rehmstraße ärgern sich über unappetitliche Hinterlassenschaft von Tauben. Die Verwaltung bezog so Stellung: " Stadttauben gehören zum Straßenbild aller großen Städte." Von deren Kot gehe " keine konkrete Gefahr aus". Eine " ordnungsbehördliche Entscheidung" sei daher ausgeschlossen. Jagen komme aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht, wohl aber Vergrämen etwa mit Klatschen.

Als Alexander Jaspers von den Stadtwerken die neuen LED-Straßenlaternen erläutern wollte, platzte einigen Zuhörern der Kragen: " Wir wollen wissen, womit wir belastet werden und Sie erklären uns, wie eine Lampe funktioniert!" Die Leuchten werden je nach Bedarf aufgestellt. Sobald die Stadt Kosten berechne, gehe es für Betroffene um Summen von etwa 150 bis 250 Euro.
Autor:
Jann Weber


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