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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Maria Rosenkranz feiert Geburtstag
Zwischenüberschrift:
Kindergarten besteht 50 Jahre – Neues Konzept vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schinkel. Anlässlich seines 50. Geburtstags lud am Sonntag der Kindergarten St. Maria Rosenkranz unter dem Motto " Lasst uns ein Zirkus sein" große und kleine Gäste zu einer Feier ein.

Neben den Aktionen Schminken, Karussellfahren, Ponyreiten und Verkleiden gab es für die großen Besucher die Möglichkeit, sich aus erster Hand über das Konzept der Kindertagesstätte zu informieren. Diese Gelegenheit nutzte auch eine Besuchergruppe befreundeter Einrichtungen. Seit 2013 habe der Kindergarten die Voraussetzungen, um ein in Osnabrück einmaliges Projekt anzubieten, so die Leiterin Rita Sander.

Hintergrund dieser Maßnahme ist der Gedanke, Kinder in Gruppen unterzubringen, die sich am Familienleben orientieren. Dazu stellt die Stadt Osnabrück für drei Jahre die finanziellen Mittel zur Verfügung. Den Tag verbringen die Kinder in Gruppen mit jeweils bis zu neunzehn Kindern im Alter zwischen einem und sechs Jahren. Mit der Hilfe zusätzlicher Erziehungskräfte konnte dann auch der erhöhte Betreuungsbedarf gedeckt werden.

" Am Anfang hatten wir nur eine Turnhalle und einen Gruppenraum", erinnert sich Sander an die Anfänge der Tagesstätte. Dass daraus einmal zehn Gruppen und Angebotsräume werden würden, konnte damals noch niemand ahnen. Heute zieht sich das Familienkonzept durch das ganze Haus. Betreuer und Gemeindemitglieder aller Altersstufen leben hier zusammen mit den Kindern unter einem Dach. Dass sich die Kinder auch in ihren sozialen Kompetenzen positiv weiterentwickeln, bestätigt Marleen Ewes.

Sie habe den Eindruck, dass ihr Sohn Linus viel rücksichtsvoller mit anderen Kindern umgehe, als Kinder, die andere Einrichtungen besuchten. Darum habe sie ihre Entscheidung für diese Kindertagesstätte nicht bereut. Auch der Verlauf des Festes zeigte, dass das Familienkonzept aufgeht. Große Kinder helfen kleinen beim Klettern oder Dosenwerfen.

Besonders beliebt ist die Fotostation, an der alle in neue Rollen schlüpfen dürfen. Auch der dreijährige Luis fühlt sich beim Schminken sichtlich wohl.

Sein Vater Maximillian Buccoliero hatte am Anfang der Einführung des neuen Konzepts Bedenken, wie sein Sohn auf die älteren Kinder reagieren würde. Inzwischen seien diese aber komplett verschwunden, so Buccoliero.
Bildtext:
Der Tiger hat es Louis beim Schminken angetan.
Foto:
Michael Pohl
Autor:
Michael Pohl


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